An die Amerikaner, die auf den Knien sind

Von J.R. Nyquist, 4. 6. 2020

(Englischer Originalartikel hier. – Autorisierte deutsche Übersetzung: Der Kontemplative Beobachter.)

l

„Der König befiehlt der Schweizergarde, die Waffen unverzüglich niederzulegen und sich in ihre Kaserne zurückzuziehen.“ (Ludwig XVI. von Frankreich, 10. August 1792, Tag des Tuileriensturms)

l

Wir stehen nahe am Ende der Republik. Eine Revolution hat begonnen, und keine entscheidenden konterrevolutionären Maßnahmen sind angeordnet worden. Warum ist dies geschehen? Weil wir psychologisch und linguistisch entwaffnet worden sind.

Zum Beispiel: Der Fahneneid, den Bundesbeamte zu leisten haben, verpflichtet sie, die Verfassung gegen alle äußeren und inneren Feinde zu verteidigen; wenn wir uns aber weigern, die Existenz von Feinden zur Kenntnis zu nehmen, wenn wir unsere Feinde nicht benennen können, wird keine Verteidigung möglich sein. Und dies ist die eine Sache, die zuallererst verboten worden ist: Es ist uns nicht erlaubt, unsere Feinde zu benennen.

Dies ist die eigentliche Essenz linguistischer und psychologischer Entwaffnung. Zählen Sie einen Prozeß hinzu, in dem die Feinde Amerikas die Regierung selbst überschwemmt haben. Und nun, da die Gewalt der Masse in riesigem Ausmaß zum Einsatz kommt, findet sich das Land unvorbereitet, desorientiert und wehrlos.

Wie sind wir an diesen Punkt gekommen?

Die Linken haben schrittweise die Lehrpläne unserer Schulen unter ihre Kontrolle gebracht. Diese Lehrpläne entstammen Entwürfen, die in der UdSSR für unseren ausdrücklichen Gebrauch konzipiert wurden. (Siehe Robin Eubanks Credentialed to Destroy: How and Why Education Became a Weapon; https://www.amazon.com/dp/1492122831/ref=cm_sw_r_cp_api_i_JdM2Eb4HBATWR.) Diese Lehrpläne zerstören die mentale Fähigkeit, kompetent mit Abstraktionen umzugehen. Sie führen unsere Kinder vom Patriotismus weg. Sie veranlassen die Frauen, sich gegen die Männer zu wenden; die Schwarzen, sich gegen die Weißen zu wenden; und die Amerikaner, sich gegen ihr eigenes Land zu wenden. Es ist ein sehr einfacher Prozeß der Indoktrination, den niemand ernsthaft infragegestellt hat. Wir haben diesen Landesverrat selbst lukrativ finanziert und unterstützt. Als Folge haben wir schrittweise, Jahrzehnt um Jahrzehnt, die Kontrolle über unsere eigenen Institutionen verloren. Und so sind wir an diesem tragischen Moment angelangt.

Die Formulierung, die diesen insgesamten Prozeß am besten beschreibt, ist „psychologische und linguistische Entwaffnung“. Wir sind intellektuell entwaffnet worden, und nun hat sich der Prozeß von der Ebene der Ideen zu offener Gewalt auf der Straße weiterbewegt. Wenn dem Prozeß nicht Einhalt geboten wird, werden Amerikaner jeglicher Rassen- und Religionszugehörigkeit abgeschlachtet werden, sobald der äußere Feind seine Raketen, Armeen und Flotten aktiviert. Gegenwärtig ist unsere Wirtschaft Angriffen von mehreren Seiten ausgesetzt. Recht und Ordnung werden uns fortgenommen. Zuerst werden der Polizei die Geldmittel entzogen; dann wird die Revolution dem U.S.-Militär die Mittel streichen; und schließlich werden die Chinesen und Russen das Land bombardieren und einmarschieren.

Bedenken Sie die folgenden Ereignisse: Überall im Land knien Polizeibeamte vor „Demonstranten“ nieder und flehen um Vergebung. Auch in den Vororten knien Weiße vor Schwarzen nieder. Ein Geist der Beschwichtigung und Unterwürfigkeit hat sich einer neutralisierten Mittelschicht bemächtigt. Er ist ein Vorzeichen drohender Massenenteignung. Er ist ein Vorzeichen von Greueltaten, Morden, Massakern, willkürlichen Verhaftungen, randalierenden Massen, einer Invasion von außen und von Militärdiktatur.

In den [von der Demokratischen Partei regierten] Blue States bedienen sich marxistische Revolutionäre der Wut der Schwarzen, um einen Angriff auf die Wirtschaft des Landes zu verdecken – um die Straße in Besitz zu nehmen, um Geschäfte anzuzünden und zu plündern, um die Regierung einzuschüchtern und die Bevölkerung zu unterwerfen. Im Moment funktioniert ihre Strategie. Wenn die Regierung die Straße nicht zurückerobert und die Zerstörung von Eigentum beendet, werden die Revolutionäre beginnen, ihre Bedingungen zu diktieren. In einem solchen Fall wird jede Verhandlung gegen die Regierung gehen, bis die Revolutionäre selbst die Regierung sind.

Zurzeit verlangen die Revolutionäre die Öffnung der Gefängnisse und die Auflösung der Polizei. Dies wird ihnen auf unbestimmte Zeit die Kontrolle über die Straße geben. Es wird ihnen erlauben, willkürlich Gewalt anzuwenden, Eigentum zu konfiszieren und „außergerichtliche“ Morde zu verüben. Die Revolutionäre werden ihre eigene Regierung bilden, nach dem Vorbild von Robespierres Wohlfahrtssausschuß [Comité de salut public].

Viele werden sagen, in Reaktion auf die obigen Absätze, daß ich die derzeitigen Unruhen dramatisiere. Sie werden sagen, mein antikommunistisches Vorurteil hätte meinen Blick auf die Ereignisse verfälscht. Sie werden behaupten, diese Proteste wären „friedlich“ und hätten überhaupt nichts mit Marxismus zu tun, sondern mit „weißen Privilegien“ und „systemischem Rassismus“. Während viele Demonstranten ehrlich besorgt sind wegen polizeilicher Gewalt und systemischem Rassismus, sind sie lediglich Werkzeuge – und eine Projektionsfläche für die gewaltsamen Angriffe der revolutionären Linken.

Viele gute und großzügige Menschen glauben an ein linkes Utopia von Liebe und Frieden. Doch sie leben in einer auf den Kopf gestellten Welt, in der alle Fakten durch das alles umkehrende Prisma der Ideologie betrachtet werden. Leider sind sie sich nicht der wirklichen Kräfte bewußt, von denen sie manipuliert werden. Ihr Wissen von Geschichte und Politik ist zu begrenzt, als daß sie sich gefahrlos in Kontroversen begeben könnten, die sie nicht voll und ganz verstehen. Wladimir Lenin hatte einen Namen für diese guten Menschen. Er nannte sie „nützliche Idioten“.

Die gegenwärtigen Unruhen haben wenig mit weißem Rassismus und alles mit chinesischen und russischen Kriegsvorbereitungen gegen die Vereinigten Staaten zu tun. Die Linke in diesem Land ist – wissentlich oder nicht – das Werkzeug fremder Mächte. Dies nicht zu erkennen heißt ein politisches Kind zu sein. Es kennzeichnet Unwissenheit.

Der Schlachtruf vom „weißen systemischen Rassismus“ ist ein Motiv, das unsere Feinde vor sich her tragen. Dieses Motiv ist schon immer von Peking und Moskau unterstützt worden. Es wird zu strategischen Zwecken unterstützt, die nun ins Blickfeld rücken. Was immer unsere inneren Probleme sein mögen, vor einem Protest niederzuknien, der von Kommunisten und äußeren Feinden als Vorwand benützt wird, ist Selbstmord.

Wenn wir dem unser Knie beugen, wird es keine Rückkehr zur Normalität geben. Es existiert ein Video, auf dem Vandalen in ein Geschäft einbrechen; die Leute im Geschäft rufen „Wir sind auf eurer Seite! Wir sind auf eurer Seite!“ Doch die Vandalen lassen nicht ab. Sie fahren fort, alles vor ihren Augen zu zertrümmern.

Viele unserer Politiker und führenden Militärs sympathisieren mit den „Demonstranten“. Sie scheuen sich, Gewalt gegen die tobenden Plünderer und Aufrührer einzusetzen. Und so werden das Plündern, das Brennen, die Gewalt weitergehen. Die Revolutionäre sehen sich ermutigt durch die schwache Reaktion – eine Reaktion, die an die Französische Monarchie des Jahres 1792 erinnert.

Es ist eine gefährliche Aufgabe, eine schwache Regierung zu verteidigen. Solche Regierungen sind niemals standhaft. Sie sind bereit zur Beschwichtigung und sogar zur Kapitulation. Polizisten sind darauf vereidigt, die Gesellschaft unter Einsatz ihres Lebens zu beschützen, doch werden sie (ihrerseits) nicht von schwachen Politikern unterstützt werden. Sie werden im Stich gelassen werden. Jede ihrer Handlungen wird in Zweifel gezogen werden. Sie werden sogar in ihrer Gesamtheit als Rassisten verunglimpft.

Der Stadtrat von Minneapolis erwägt – zu genau dieser Stunde – die Polizei aufzulösen. In Los Angeles ist eine Maßnahme zur Kürzung von Polizeimitteln und Verwendung dieser Mittel für Schwarze Radikale beschlossen worden. Bedenken Sie, was während der Französischen Revolution geschah: Als König Ludwig XVI. die Vorbereitungen zu einem Aufstand sah, überantwortete er sich – im Wunsch, das Leben seiner Untertanen zu retten – in die Hände der Revolutionäre. Er sagte: „Messieurs, ich bin gekommen, um ein großes Verbrechen abzuwenden; ich glaube, ich könnte nirgendwo sicherer sein als in Ihrem Gewahrsam.“ Er verließ seinen Palast [die heute nicht mehr existierenden Tuilerien] und verzichtete auf den Schutz seiner Schweizergarde.

Sobald die Revolutionäre den König in ihrer Gewalt hatten, befahlen sie der Schweizergarde ihre Waffen niederzulegen und sich zu ergeben. „Wir werden uns nicht entehren,“ antwortete die Garde. „Wir sind Schweizer, und die Schweizer trennen sich nicht von ihren Waffen, und koste es ihr Leben.“ 

Schwere Kämpfe begannen in und um den Palast. Die Schweizer verteidigten sich. Die Revolutionäre waren ob des Widerstands erzürnt. Ludwig XVI. hörte von den Kämpfen und befahl seiner Garde, sofort die Waffen niederzulegen. Sie versuchten zu gehorchen und wurden hingemetzelt. Von den 900 Schweizergarden wurden 600 sofort getötet. Weitere 200 erlagen ihren Verletzungen oder wurden später ermordet.

Hier ist eine Zusammenfassung des gesamten Prozesses: Um Blutvergießen zu vermeiden, ergab sich der König. Seine Garde wurde abgeschlachtet. Der König wurde später von den Revolutionären enthauptet (die ihm davor Sicherheit zugesagt hatten). Seine Gemahlin, die Königin, wurde enthauptet. Seine Kinder [die nach der Hinrichtung des Königspaares vierzehnjährige Prinzessin Marie Thérèse und der achtjährige Dauphin Louis Charles] verblieben im Temple in Haft [Louis Charles verstarb unter ungeklärten Umständen im Juni 1795; Marie Thérèse wurde Ende 1795 freigelassen und an den Wiener Hof gebracht]. Tausende Unschuldige wurden enthauptet. Der Pariser Pöbel bestimmte die Politik jener Jahre, bis ein junger Artillerieoffizier namens Napoléon Bonaparte aus nächster Nähe mit Kartätschenmunition in die Menge feuerte und sie auföste. Kein Pöbel mehr. Raten Sie, wer der nächste Herrscher des Landes war!

Verfügen wir über irgendwelche mutigen und fähigen Führungsleute im U.S.-Militär? Im Augenblick hat die Armeeführung Angst, rassisch motivierte Spaltung innerhalb der Streitkräfte könnte die Armee in verfeindete Lager sprengen. Es sei politisch unklug, sagen sie, das Militär einzusetzen, um das Brennen und Plündern der linken Revolutionäre zu beenden.

Und so haben selbst die Armeegeneräle das Knie gebeugt. Die chinesischen Truppen, wenn sie kommen, werden ihnen sagen, sie sollen sich von ihren Knien erheben. Die Chinesen werden ihnen Schaufeln in die Hand drücken und ihnen sagen, sie sollen Gräben ausheben. Und wenn die Erdlöcher tief genug sind, wird man Schüsse hören; und Körper um Körper wird in die Löcher fallen. Und die Volksbefreiungsarmee wird die Gräben zuschütten, in die die Körper gefallen sind.

An unsere politisch korrekten Dummköpfe: Ihr solltet euch etwas schämen – denn ihr seid ein Haufen entmannter, flennender, widerwärtiger, bewußtloser Leute auf ihrem letzten Gang („dead-men-walking“). Ihr habt das Schicksal, das euch bevorsteht, verdient. Ihr sterbt auf euren Knien wegen eurer schändlichen, willensschwachen moralischen Feigheit. Morgen werden sie die Vororte in Brand stecken und euch dezimieren. Und wenn ihr euer Grab schaufelt im Angesicht der „freundlichen“ chinesischen Soldaten, möchte ich, daß sich diese Worte in euer Hirn gebrannt haben: Ihr habt euer Land für dreißig Jahre Frieden und Überfluß verraten. Als euer Feind die Schulen übernahm, kümmerte es euch nicht. Als alles im Supermarkt von eurem Feind erzeugt war, fandet ihr Gefallen an den niedrigen Preisen. Als euer Feind für den Kongreß und das Weiße Haus kandidierte, stimmtet ihr für ihn. Und ihr beglückwünschtet euch selbst als tugendhaft. Doch ihr seid nicht tugendhaft. Ihr seid Feiglinge.

Ihr erteiltet den kommunistischen Lügen eure Zustimmung. Ihr schmeicheltet euch selbst als Sieger im Kalten Krieg. Ihr gabt vor, China wäre ein Land, mit dem wir Geschäfte machen könnten. Doch nun ist für euch die Zeit des Leidens gekommen.

l

© J. R. Nyquist 2020

__________________________________

              

Unterstützen Sie dieses Projekt, wenn Sie mögen, indem Sie „www.jrnyquistdeutsch.wordpress.com“ nach Kräften auf Blogs, Websites, in Diskussionsforen und Kommentarsektionen diskutieren und verlinken oder einfach Freunden, Verwandten und Bekannten von dieser Website erzählen.

Wenn Sie J. R. Nyquist persönlich kontaktieren möchten, klicken Sie bitte hier. Kommentare können auch auf dieser Artikelseite geschrieben werden. Vielen Dank.

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s