Willkommen

Willkommen bei der autorisierten deutschsprachigen Ausgabe von JRNyquist.com, der Website des wohl profundesten geopolitischen Analysten unserer Zeit, J. R. Nyquist!

Hier finden Sie in lesbarer und orginalgetreuer deutscher Übersetzung einerseits eine reiche Auswahl von Artikeln J. R. Nyquists bis zurück ins Jahr 1999, sowie andererseits alle seine laufend erschienenen Artikel ab 21. 9. 2014. Insgesamt beläuft sich das hier präsentierte Material, Stand 17. 5. 2016, auf 86 Artikel. (J. R. Nyquist hat seit 13. Dezember 2015 keine neue Kolumne mehr publiziert, da seine Website massiven Hackerangriffen ausgesetzt ist. Stattdessen widmet er sich umso intensiver mehreren Buchprojekten; eines dieser Bücher wird voraussichtlich in einigen Monaten auch in einer deutschen Übersetzung erscheinen.)  

Redwood Forest 3

Neben den Artikeln sind hier weiters Auszüge aus Mr. Nyquists Referenzwerk aus dem Jahr 1998, Origins of the Fourth World War, in deutscher Übersetzung präsentiert. Eine Übersetzung des gesamten Buches steht noch aus.

Lesen Sie aber zunächst den Abriß, „Über dieses Projekt“, der eine Biographie J. R. Nyquists sowie eine erste Einführung in die Thematik enthält, und die Kurzdarstellung, „J. R. Nyquists Buch“, die einige erstklassige Rezensionen von Origins of the Fourth World War, natürlich in deutscher Übersetzung, präsentiert. Auch gibt es eine Bibliographie mit der absoluten Top-Referenzliteratur zu diesem Thema, überwiegend englischsprachige Titel, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten (und die ständig erweitert wird). Schließlich wurde mit 15. 10. 2015 eine Filmographie eröffnet, die allerdings noch wachsen muß; sie präsentiert wichtige Filmdokumentationen sowie Interviews und Vortragsmitschnitte zum weiten Thema der kommunistischen Weltrevolution.

Sie können dieses Projekt übrigens gerne unterstützen, wenn Sie mögen, indem Sie „www.jrnyquistdeutsch.wordpress.com“ nach Kräften auf Blogs, Websites, in Diskussionsforen und Kommentarsektionen diskutieren und verlinken oder einfach Freunden, Verwandten und Bekannten von dieser Website erzählen. Danke.  

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J. R. NYQUISTS BÜCHER:

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Origins of the Fourth World War; WorldNetDaily Books, 1998. – Dies ist J. R. Nyquists Referenzwerk, das er in den frühen 1990ern schrieb und schließlich im Jahr 1998 veröffentlichte. Lesen Sie Auszüge in deutscher Übersetzung hier!

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Back from the Dead, 2Back from the Dead: The Return of the Evil Empire; America’s Survival Inc., Owings, MD 2014. – Eine Gemeinschaftsarbeit mit Konstantin Preobrazhensky und Toby Westerman. Bestellbar via amazon.de hier!

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The New Tactics of Global War

The New Tactics of Global War: Reflections on the Changing Balance of Power in the Final Days of Peace; Scribe Publications, Coeur d’Alene, ID 2015. – J. R. Nyquists Koautoren hier: Benjamin Baruch und S. Douglas Woodward. Das Buch ist in der Form eines Dialogs zwischen den drei Autoren abgefaßt, wobei J. R. Nyquist die tragende Rolle einnimmt. Lesen Sie den Hinweis hier!

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Red Jihad, CoverRed Jihad: Moscow’s Final Solution for America and Israel (dt. ‚Roter Dschihad: Moskaus Endlösung für Amerika und Israel‘); America’s Survival, Inc., Owings, MD, 2016. – Eine Gemeinschaftspublikation J. R. Nyquists mit dem konservativen Publizisten Cliff Kincaid. Das Buch zeigt die Schlüsselrolle der einstigen Sowjetunion ebenso wie ihres Nachfolgers, der Russischen Föderation, bei der Bildung und dialektischen Verwendung islamischer Terrororganisationen als Teil der langfristigen Gesamtstrategie des nach wie vor intakten kommunistischen Blocks hin zur Niederschlagung der Freien Welt und Errichtung eines globalen kommunistischen Herrschaftssytems. – Bestellbar via amazon.com hier!

Daß Moskau J. R. Nyquists Publikationstätigkeit sehr genau verfolgt – und ihn als Analysten ernst nimmt, zeigt nicht nur der Umstand, daß seine Website, JRNyquist.com, massiven Hackerangriffen ausgesetzt ist, sondern auch der am 1. Mai 2016 auf der Website des russischen Propagandasenders Russia Today erschienene Diffamierungsartikel, „Red Jihad? US Conspiracy Theorists Think Moscow Has a Final Solution for America & Israel“

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NEUESTE ÜBERSETZUNG (gepostet am 17. 5. 2016):

2013-06-17: Amerikas wirtschaftliches Verhängnis, vorausgesagt im Jahr 1857 (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 86: „Der große britische Historiker, Lord Macaulay, sagte in einem 1857 verfaßten Brief die zukünftige Destabilisierung der U.S.-Wirtschaft voraus. Macaulays Vorhersage gründete auf seiner Analyse der amerikanischen Institutionen. In einem Austausch mit einem amerikanischen Autor [dem Jefferson-Biographen, Henry S. Randall] über das Leben Thomas Jeffersons schrieb Macaulay: ‚Sie sind überrascht zu erfahren, daß ich keine hohe Meinung von Mr. Jefferson habe, und ich bin überrascht, daß Sie überrascht sind. Ich bin sicher, daß ich nie eine Zeile geschrieben oder ein Wort geäußert habe, die auf die Auffassung hingedeutet hätten, daß die oberste Autorität in einem Staat der Mehrheit der Bürger, gezählt nach Köpfen, anvertraut werden sollte; mit anderen Worten, dem ärmsten und unwissendsten Teil der Gesellschaft.‘ – Laut Macaulay befanden sich die Vereinigten Staaten während des gesamten 19. Jahrhunderts auf dem Weg der Demokratisierung. Und diese Tendenz, argumentierte er, stellte eine Gefahr für die Freiheit und das wirtschaftliche Wohlergehen des Landes dar. Macaulay führte aus: ‚Ich bin seit langer Zeit davon überzeugt gewesen, daß rein demokratische Institutionen früher oder später unweigerlich die Freiheit oder die Zivilisation, oder beides, zerstören. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

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ALLE BISHER ÜBERSETZTEN ARTIKEL, IN DER GESTÜRZTEN REIHENFOLGE IHRES URSPRÜNGLICHEN ERSCHEINENS:

2015

2015-12-13: Die Krise, Teil II – Gute und schlechte Führer (wwwjrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 77: „Teil I dieser Serie behandelte die Politisierung der Erziehung durch eine Verdummung der Schüler (und Studenten) und durch die Leugnung der menschlichen Natur in den Sozialwissenschaften. Betrachtet man das Erziehungssystem von heute vom Standpunkt eines Strategen, so erscheint es als der Versuch, die breitere Gesellschaft zu unterwandern und womöglich zu zerstören. Ein solches System kann nur von einem Feind erschaffen worden sein. Der Trick dieses Feindes war es, den menschlichen Instinkt außer Kraft zu setzen und die schiere Existenz instinktiver Belange zu leugnen. Wir akzeptieren nicht länger, daß es zwei Geschlechter gibt. Man lehrt uns, das Vornehme und Edle zu verleugnen. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-12-07: Kommentar zu den jüngsten Nachrichten aus der Türkei und zur insgesamten Lage des Landes (www.thefinalphase.proboards.com) – Übersetzung Nr. 75: „Heute abend haben wir von Präsident Obama eine Erklärung gehört zur  – nun: ‚Workplace Violence‘ [d.i. Gewalt am Arbeitsplatz], die sich augenscheinlich in Kalifornien zugetragen hat. Vor einer kurzen Weile hörten wir auch von Präsident Putin. Es hat in Syrien in der Tat eine Menge ‚Workplace Violence‘ gegeben. In dieser Hinsicht zeigt sich ein lustiges Verhältnis zwischen den Handlungen des russischen Präsidenten und denen des amerikanischen Präsidenten. Der eine rüstet auf, der andere rüstet ab. Der eine zeigt Stärke, der andere Schwäche. Der eine bricht einen Streit mit der Türkei vom Zaun, der andere scheint, die Türkei zu verteidigen. Was hat es mit diesem seltsamen Eiertanz an der Südflanke der NATO auf sich? Schon seit geraumer Zeit ist Rußlands konventionelle militärische Positur nach Süden ausgerichtet gewesen. Ich habe schon früher darüber geschrieben. Was bedeutet dies? Vielleicht werden wir das bald herausfinden. Wir könnten auch fragen: War die Invasion der Krim im letzten Jahr ein Akt der Kriegsvorbereitung gegen die Türkei? War die Ukraine lediglich ein Nebenschauplatz und die Türkei möglicherweise von Anfang an das eigentliche Ziel? (Nun, alle Länder sind Ziele. Es ist nur eine Frage der Reihenfolge, in der sie gleichsam ‚abgearbeitet‘ werden.) […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-12-07: Eine kurze Blognotiz für den 7. Dezember 2015 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 74: „Einige Worte zu Rußlands jüngsten Bewegungen in Syrien und zur muslimischen Invasion Europas. Ich verfüge über mehrfache Quellen, die nahelegen, daß ISIS von den russischen Spezialdiensten unterstützt wird, und da ist noch der verblüffende Hinweis eines russischen Freundes, wonach die türkischen Kommunisten ebenfalls in ISIS verwickelt sein könnten. Mehr dazu, sobald sich mehr ergibt. Weiters habe ich zu berichten, daß Gaidar Jamal, der irre aserische Islamist in Moskau, angeblich auf seiner Website eingestanden hat, daß der FSB in Rußland Leute für ISIS rekrutiert hat. Es gibt dazu noch mehr russische Quellen, und dies ist eine Sache, die keinerlei Aufmerksamkeit von den Mainstream-Medien erhält. Vielleicht läßt sich das in den kommenden Tagen noch weiter vertiefen. […]“ – (Lesen Sie die vollständige Notiz hier!)

2015-10-29: J. R. Nyquists neues Buch: „The New Tactics of Global War: Reflections on the Changing Balance of Power in the Final Days of Peace“(Lesen Sie den Hinweis hier!)

2015-10-06: Die Lebkuchenmenschen (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 66: „Die Leute stellen Fragen zu Rußlands militärischem Engagement in Syrien. Sie wollen mehr über das russisch-iranische Militärhauptquartier wissen, das in Baghdad aufgebaut wird. Sie fragen sich, ob die russische Annexion der Krim im letzten Jahr etwas mit alldem zu tun hatte. Anstatt zu versuchen, diese drängenden Fragen zu beantworten, halte ich es für das beste zu überdenken, was vor langer Zeit von einem Autor namens Andrei Nawrosow geschrieben wurde. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-09-14: Notiz für den 14. September 2015 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 63: „Ich habe mich bereit erklärt, künftig, gemeinsam mit Allan Dos Santos (BRAS), eine wöchentliche Talkshow über kommunistische Subversion auf Google Hangouts mitzupäsentieren. Unsere erste Ausgabe war am Freitagmorgen, 11. September 2015. Diana West (USA; ‚The Death of the Grownup: How America’s Arrested Development is Bringing down Western Civilization‘; ‚American Betrayal: The Secret Assault on Our Nation’s Character‘) und Olavo de Carvalho (BRAS; sehen Sie seine portugiesischen Buchtitel hier) waren unsere Gäste. Die Shows können auf Allan Dos Santos‘ YouTube-Kanal angesehen werden. Im heutigen Brasilien hat sich ein allgemeines Erwachen ereignet, das alles, was wir bisher gesehen haben, übertrifft – und es ist für uns alle von großer Bedeutung, von diesem Erwachen zu erfahren. […]“ (Lesen Sie die Notiz hier!)

2015-08-17: Eine Notiz für den 17. August 2015 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 58: „Ich habe seit einiger Zeit nichts veröffentlicht, weil ich mit zwei größeren Schreibprojekten beschäftigt bin. Indem sich die Ereignisse immer weiter auftürmen, gibt es zwei Punkte, die genauere Betrachtung verdienen: (1) Der Iran-Deal ist so schlecht, und die Warnungen von Präsident Obama und Außenminister Kerry sind so düster, sollten wir diesen Deal nicht abschließen, daß wir überlegen sollten, ob die ganze Sache nicht von vornherein darauf angelegt war zu scheitern; und (2) Warum veranstaltete Putin eine solche Inszenierung, als er die Türkei der Unterstützung von ISIS bezichtigte? Nun da es Hinweise gibt, daß die Türkei tatsächlich ein Unterstützerstaat sein könnte, sollen wir glauben, daß Rußland seine Hand nicht mit im Spiel hatte? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-07-20: Die Krise, Teil I – Die Politisierung der Erziehung (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 52: „In seinen Memoirs of a Superfluous Man [dt. etwa: Memoiren eines Entbehrlichen] erklärt [der amerikanische Erziehungstheoretiker] Albert Jay Nock (1870 – 1945), daß Affen trainiert, doch nur sehr wenige Menschen erzogen werden können. Er fügt hinzu, daß seine Studenten an den Eliteschulen zum größten Teil Affen waren. Aber ist eine solche Beurteilung gerecht, wenn man die bürokratische Natur von Universitäten damals wie heute in Rechnung stellt? Eine Bürokratie kann Kinder und Erwachsene nicht das Denken lehren. Bürokratien können standardisierte Tests vorlegen und standardisierte Lehr- und Studienpläne anbieten. Sie können Studienprogramme in Einheitsgröße und sogar Eliteprogramme anbieten; aber alles basiert auf dem Gesetz des Durchschnitts, auf Gruppendenken und auf einer Art intellektuellem Konformismus. Wenn Marshall McLuhan mit seinem Satz [in Understanding Media: The Extensions of Man] recht hatte, wonach “das Medium die Botschaft ist”, so  bedeutet die Botschaft, wenn das Medium eine bürokratisierte Schule ist, die Bürokratisierung des menschlichen Geistes. Die Tatsache, daß Milliarden von Dollar in diese Art von Erziehung geflossen sind und daß diese Erziehung Jahr für Jahr zunehmend kläglichere Ergebnisse zeitigt, zeugt von einer Art von Massenstupidität, einer Bereitschaft für intellektuelle Fesseln. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-07-06: Ein Plädoyer für die Sprache (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 47: „Soviel geschieht im Moment, einschließlich eines möglichen Finanzerdbebens in Europa, daß wir alle nicht umhin können, uns auf Auswirkungen anstatt auf Ursachen zu konzentrieren. Über so viele Jahre habe ich mich gefragt, warum so viele intelligente und anscheinend verantwortungsvolle Leute irgendwie unfähig sind, mit unserem kollektiven Bankrott klarzukommen. Ich vermute, es liegt an einer frivolen Vorliebe für intellektuelle Abkürzungen. …“ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-06-29: Die Vergewaltigung der Sprache (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 46: „In seiner Vierten Politischen Theorie sagt Alexander Dugin einige tiefgründige Dinge, die man anerkennen muß (auch als jemand, der sich seinem Ruf nach der Zerstörung der Vereinigten Staaten widersetzt). „In der politischen Post-Anthropologie,“ schreibt er, „ist alles auf den Kopf gestellt: Freizeit und Arbeit (die wichtigste Beschäftigung, die geradezu Arbeit ist, ist das Ansehen von Fernsehshows), Wissen und Unwissenheit… Die traditionellen Rollen von Mann und Frau sind in ihr Gegenteil verkehrt. Anstatt geschätzte und erfahrene Weise zu sein, werden Politiker ob ihrer Jugend ausgewählt, ihres Glamours, ihrer Erscheinung und ihrer Unerfahrenheit. Die Opfer sind nun die Kriminellen und vice versa …“ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-06-16: Strategisches Stümpertum (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 45: „Die Brookings Institution hat einen Artikel von Brandon Valeriano und Ryan C. Maness veröffentlicht, der überschrieben ist mit „Putin’s strategy has weakened Russia“ (dt. ‚Putins Strategie hat Rußland geschwächt‘). Diese These birgt zwei wahrscheinliche Irrtümer: (1) daß Rußlands Strategie Putin gehört, und (2) daß die Autoren eine angemessene Vorstellung von der Bedeutung des Wortes „geschwächt“ haben. Hinsichtlich des ersten Irrtums sei gesagt, daß die westlichen Experten Moskaus Strategie noch nie verstanden haben und außerstande sind, ihre Architekten zu benennen. Hinsichtlich des zweiten Irrtums muß man sagen, daß die Brookings-Gelehrten einen sehr wirren und „postmodernen“ Begriff vom Wort „geschwächt“ haben. Für sie scheint Rußlands Strategie, sich unter dem Deckmantel der 1991 begonnenen falschen Demokratisierung überlegene Interkontinentalraketen, Panzer und ABM-Abfangraketen zu verschaffen, ein geschwächtes Land zu kennzeichnen. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-06-08: Moskau und die Nazi-Internationale (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 44: „Alexander Dugin, der russische geopolitische Theoretiker und Berater von Präsident Putin, hat gesagt, das zwanzigste Jahrhundert sei „das Jahrhundert der Ideologie“ gewesen. Es war, wie Nietzsche vorausgesagt hatte, ein Jahrhundert, in dem Ideen (und Ideologien) miteinander im Krieg standen. Die drei Kriegsparteien waren, in der Reihenfolge ihres Erscheinens: der Liberalismus (der Linken wie der Rechten), der Kommunismus (wie auch die Sozialdemokratie) und der Faschismus (einschließlich Hitlers Nationalsozialismus). Diese drei Ideologien bekämpften einander „auf Leben und Tod und schufen so im wesentlichen die gesamte dramatische und blutige politische Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.“ Laut Dugin ging der Liberalismus aus diesem Kampf als Sieger hervor. Doch Siege dieser Art sind selten von Dauer. Vielmehr sagt uns Dugin, der Liberalismus sei bereits in die „Postmodernität“ zerfallen. Mit seinem Augenmerk auf den Individuen, argumentiert Dugin, habe der Liberalismus zur Globalisierung geführt, und Globalisierung bedeute, daß der Mensch „von seiner ‚Mitgliedschaft‘ in einer Gemeinschaft und von jeglicher kollektiven Identität befreit“ sei. Dies sei geschehen, weil eine Masse von Menschen, „die völlig aus Individuen besteht, sich ganz natürlich zur Universalität hingezogen fühlt und bestrebt ist, global und geeint zu sein.“ Auch jetzt noch gehe dieser Antrieb zur Globalisierung mit der Verherrlichung totaler Freiheit einher „und der Unabhängigkeit des Individuums von jeder Art von Begrenzungen, einschließlich der Unabhängigkeit von der Vernunft, der Moralität, Identität … Disziplin, usw.“ Das Ergebnis, so Dugin, sei Francis Fukuyamas „Ende der Geschichte“. Aber wir sollten uns nicht täuschen lassen, erklärt Dugin. Die Geschichte ende nicht wirklich. Was wirklich geschehen sei, sei vielmehr die Erkenntnis, daß der Triumph des Liberalismus ein Desaster für die Menschheit gewesen sei. Er sei ein Desaster für das Individuum, weil das Individuum seine Verankerung verloren habe. Er sei ein Desaster für die Freiheit, weil wir uns nun in der „Tyrannei der Mehrheit“ befänden. Er sei ein Desaster für unsere Wirtschaft, weil Ausplünderung das neue Prinzip des Marktes sei. Und jene, die ihre ethnischen, nationalen oder religiösen Identitäten bewahren wollten, würden von einer Political Correctness, die ebenso verblendet wie blutleer sei, als Feinde herabgesetzt […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-05-31: Anhaltendes Kriegsgerede in Europa und Asien (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 43: „Im Mai erhielt ich eine Notiz von der rumänischen Analystin Anca-Maria Cernea, die sich auf eine Konferenz ‚eines exzellenten polnischen Analysten, Prof. Przemyslaw Zurawski vel Grajewski‘ bezog, ‚der sagte, was immer die Russen in Sachen Krieg vorhätten, es würde wahrscheinlich geschehen, bevor Obamas zweite Amtszeit vorüber ist. Also, es wird entweder jetzt sein, oder ziemlich bald, oder nie …‘. Wie Cernea weiters beobachtet, könnte es zu einem Krieg kommen, weil Putin ‚Angst hat vor der Möglichkeit, die Macht zu verlieren.‘ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-05-04: Baltimore: Vorbote des Untergangs (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 41: „Die NSA hat soeben ein Malbuch für Kinder herausgegeben. Warum nicht? Unsere Geheimdienstgemeinde ist über die letzten fünfzig Jahre auf erwachsene Kinder ausgerichtet gewesen. Political Correctness hat schon vor langer Zeit in der NSA ebenso wie in der CIA ein Ausmaß angenommen, das mit Nationaler Sicherheit unvereinbar ist. Die NSA hat sogar ein Earth-Day-Maskottchen als Comicfigur. Als Provokationsoperation ist Political Correctness eine Intrige zur Neutralisierung und Diskreditierung der zentral wichtigen amerikanischen Institutionen. Schon vor langer Zeit erläuterte James Burnham, daß der heutige [Links-]Liberalismus die Ideologie des Selbstmords des Westens ist. Und wer wird am Ende für diesen Selbstmord kämpfen? Die NSA und die CIA haben sich dieser Ideologie voll und ganz verschrieben, gleichwie die Republikanische Partei und alles, was gegenwärtig als ‚Mainstream‘ oder ‚der politischen Mitte zugehörig‘ angesehen wird. Unterdessen arbeiten Radikale und Revolutionäre der Rechten wie der Linken an der Ausmerzung der politischen Mitte. Und man stürzt die politische Mitte vor allem, indem man sie lächerlich macht. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-04-27: Das Urangeld der Clintons (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 40: „Eine Schlagzeile vom 1. Dezember 2011 [auf miningfeeds.com] hieß, „Russia dominates global uranium markets“ (dt. ‚Rußland beherrscht den weltweiten Uranmarkt‘). Und vor drei Tagen schlagzeilte die New York Times, „Cash Flowed to Clinton Foundation Amid Russian Uranium Deal“ (dt. ‚Geld floß an die Clinton Foundation in Zusammenhang mit russischem Uran-Deal‘). Wie schafft es Rußland, ein von Strategie geleiteter Staat mit Agentennetzwerken überall in der Welt, den Uranmarkt zu beherrschen? Rußland verfügt über keine großen Uranvorkommen auf eigenem Boden. Dennoch besitzt Rußland die Hälfte der weltweiten Kapazitäten zur Uranverarbeitung. Bedenkt man Rußlands Energieautarkie, so wird klar, daß die russische Dominanz im Bereich der weltweiten Uranvorkommen nichts mit einer etwaigen Energieunsicherheit in Rußlands Stromerzeugung zu tun haben kann (die es schlichtweg nicht gibt). […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-04-12: Grün ist das neue Rot (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 39: „‚Die tieferen Gründe der globalen Erwärmung werden hier nicht angesprochen. Der Ursprung der globalen Erwärmung liegt im Kapitalismus. Wenn wir dem Kapitalismus ein Ende setzen könnten, hätten wir eine Lösung.‘ (Evo Morales, Präsident Boliviens) – Evo Morales ist ein radikaler Sozialist, dessen Held Che Guevara ist. Er will dem Kapitalismus ein Ende setzen, und er offeriert ein Argument, um dieses zu tun. Es gibt viele andere, die insgeheim wollen, was Morales will. Aber sie sind nicht bereit, wie er ein Rotes Banner zu hissen. Stattdessen hissen sie ein grünes Banner. Natürlich geht es ihnen dabei nicht wirklich um die Umwelt. Die Theorie der anthropogenen globalen Erwärmung ist eine ideologische Waffe in den Händen von Antikapitalisten. Sobald eine entscheidende Mehrheit an die globale Erwärmung glaubt, ist der Kapitalismus erledigt. Dies überhaupt erst ist der Grund für die Theorie der anthropogenen globalen Erwärmung. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-03-23: Moskauer Maskerade: Der Fall eines Schafs im Wolfspelz (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 38: „Alexander Jakowlew ist bekannt als der ‚Taufpate‘ der Glasnost. Er stieg zur Position des Leiters der Abteilung für Ideologie und Propaganda des Zentralkomitees der KPdSU auf, die er von 1969 bis 1973 innehatte. Doch dann veröffentlichte er einen Artikel mit dem Titel ‚Gegen den Antihistorismus‘, der russischen und sowjetischen Nationalismus kritisierte. Hätte er sich damit zufrieden gegeben, russischen Nationalismus zu kritisieren, wäre seine Position als Parteipropagandist wohl unangetastet geblieben. Aber er ging zu weit und wurde als sowjetischer Botschafter nach Kanada verbannt. Bedenkt man die Bedeutung Kanadas als eines Landes, das an die Vereinigten Staaten grenzt, war dies in der Tat eine seltsame Degradierung; doch indem Jakowlew ein kluger und umgänglicher Zeitgenosse war – und ziemlich liberal für einen sowjetischen Amtsträger -, wurde er ein enger Freund des kanadischen Premierministers Pierre Trudeau, der in seiner Jugend ein Aktivist im kommunistisch unterstützten Bloc Populaire gewesen war und der seinen Sprung in die kanadische Regierung einem Mann namens Robert Bryce zu verdanken hatte, einem engen Freund des sowjetischen Spions Alger Hiss. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-03-15: Es braucht einen Verräter – und einen Fehlangepaßten (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 37: „Im Jahr 1996 veröffentlichte die damalige First Lady Hillary Clinton ein Buch mit dem Titel „It Takes a Village“ (dt.: ‚Es braucht ein Dorf‘; Deutsche Ausgabe: „Eine Welt für Kinder“; Hoffmann & Campe, 1996). Bedenkt man die politische Subkultur des Verrats, aus der [Rodham-]Clinton selbst hervorgegangen ist, wäre es zutreffender, das Buch umzubenennen in „Es braucht einen Verräter“. Denn dies ist heute unsere prägende Erfahrung. Dies ist, was unser nationales Erziehungsprogramm kennzeichnet. In diesem Moment, da wir Nachricht aus Moskau erwarten und Putin und andere Führungsleute die zehn Tage seit der Ermordung Boris Nemzows verschwunden sind, haben wir Gelegenheit zu fragen, was zu fragen niemandem in den Sinn kommt: auf welche Weise sind die Verräter in den Vereinigten Staaten verbunden mit den unveränderten Fehlangepaßten der heutigen Moskauer Maskerade? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!) 

2015-02-23: Über Kriegsvorbereitungen und geheime Strukturen (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 33: „Ein kürzlich im The European erschienener Artikel beschreibt den Ansatz für die EU-Sanktionen gegen Rußland als fundamental falsch. ‚Die Sanktionspolitik funktioniert in keiner Weise, Form oder Gestalt,‘ sagt der Artikel. Die Sanktionen sind gescheitert, weil Putin ‚die Wahrnehmung‘ der russischen Bevölkerung kontrolliert. Unterdessen gewinnt in Deutschland und quer durch Europa eine Antikriegsstimmung an Boden. Russische Propaganda gewinnt immer mehr die Oberhand. Dies offenbart, daß der Westen keine Strategie hat, während Rußlands Politik zur Gänze von Strategie bestimmt ist. – Kapitel 7 von Marschall Sokolowskis klassischem Werk, Sowjetische Militärstrategie, ist überschrieben mit: ‚Vorbereitung eines Landes auf das Zurückschlagen eines Angriffs‘. Es ist vielleicht das wichtigste Kapitel des Buches. Es erläutert die Schritte, die für einen sicheren Sieg unabdingbar sind. Das Ziel während dieser Vorbereitungsphase ist es, von Beginn an die strategische Initiative zu ergreifen. Die Gesellschaft selbst muß bereit sein, ‚aufzustehen‘ im Angesicht eines ‚massiven Nuklearangriffs des Feindes, mit nur minimalen Verlusten‘; es soll über die ganze Zeit ein ‚hohes Maß an Moral und Siegeswillen in der Bevölkerung‘ aufrechterhalten werden. – Laut den sowjetischen Strategen gibt es drei ‚Hauptlinien‘ der Vorbereitung auf einen Krieg: (1) Vorbereitung der Streitkräfte; (2) Vorbereitung der Wirtschaft des Landes; und (3) Vorbereitung der Bevölkerung. Hinsichtlich der Vorbereitung der Streitkräfte ist der Aufbau eines Arsenals von Raketenwaffen mit Nuklearsprengköpfen erforderlich. Dies sind die entscheidenden Kriegswaffen, alle anderen sind von zweitrangiger Bedeutung. Bis zum heutigen Tag verfügt Rußland über die höchstentwickelten Nuklearen Raketenstreitkräfte weltweit, und es wird nun allgemein anerkannt, daß Rußland auf dem europäischen Schlachtfeld nukleare Überlegenheit besitzt. In Hinblick auf die Vorbereitung der Volkswirtschaft auf den Krieg folgt Rußland nach wie vor den Grundsätzen, wie sie in Sokolowskis Buch niedergelegt sind. Heute sind ganze Rüstungsindustrien in unterirdischen Höhlen, Bunkern und Tunnelsystemen verschwunden. Die Russen haben an dieser Sache über viele Jahre gearbeitet. Geheime unterirdische Städte, wie die im Südural unter dem Jamantau-Gebirgsmassiv, beherbergen, so wird vermutet, Fabriken für Atomraketen und Atomsprengköpfe. Jamantau ist eine von mehreren super-gehärteten unterirdischen Anlagen, mit denen Rußland im Fall eines globalen Krieges in der Tat über eine praktisch unangreifbare militärisch-industrielle Basis verfügt. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-02-09: Die dunkle Seite des Mondes (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 18: „Während der [diesjährigen] Münchner Sicherheitskonferenz ließ der britische Verteidigungsminister Michael Fallon am Freitag Reuters von seiner dreifachen Besorgnis wissen. Erstens, sagte er, „haben die Russen möglicherweise die Schwelle für den Einsatz von Nuklearwaffen herabgesetzt“. Zweitens, sagte er, „sind die Russen dabei, auf ziemlich erschreckende Weise Nuklearwaffen in ihre konventionellen Streitkräfte zu integrieren“. Drittens, sagte er, „halten sie trotz der angespannten Wirtschaftssituation ihre Ausgaben für die Modernisierung von Nuklearwaffen auf unverändert hohem Niveau.“ (Siehe den Reuters-Bericht: UK concerned over ‘threatening’ Russian nuclear strategy.) – Das Titelblatt des Guardian vom Freitag zeigte ein Bild des russischen Präsidenten Wladimir Putin gemeinsam mit der deutschen Kanzlerin Merkel und dem Präsidenten Frankreichs, François Hollande. Die Schlagzeile war: ’Fear of Vladimir Putin grows in EU capitals amid spectre of ‘total war’’ (dt. ‘Angst vor Wladimir Putin wächst in EU-Hauptstädten angesichts des Gespensts eines ‚Totalen Krieges’’), und enthielt den verstörenden Kommentar eines EU-Diplomaten in Brüssel, wonach eine Bewaffnung der Ukraine einen Krieg mit Rußland auslösen würde, und Rußland sei entschlossen, diesen Krieg zu gewinnen. – Unser Schicksal liegt ausgebreitet vor uns da. Wir sind einen langen Weg gegangen, wir haben die russischen Lügen geglaubt, und nun ist dies der Punkt unserer Ankunft. Wir haben den Russen dabei geholfen, eine neue Überlegenheit zu erreichen. Wir haben sie die ganze Zeit über unterstützt. Wir glaubten an Perestroika und Glasnost. Wir schmeichelten uns selbst, indem wir den Sieg im Kalten Krieg für uns beanspruchten. Wir ergriffen den Köder von 9/11, fielen auf den Islamistischen Ablenkungsangriff herein, und hier stehen wir – unfähig, den Russen und (wie war bald herausfinden werden) den Chinesen zu widerstehen. Dies ist der Punkt, vor dem der Überläufer Anatoli Golizin in seinem 1984 erschienenen Buch, New Lies for Old (Neue Lügen statt alten Lügen), warnte. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-01-25: Welches Spiel spielt Moskau? (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 16: „In einem Artikel mit dem Titel ‚Russischer General warnt vor 3. Weltkrieg, Rußlands Nuklearpläne für die Welt‘ lesen wir, daß sich Moskau an gemeinsamen Verteidigungsprojekten mit China, Indien und anderen Ländern beteiligt. Generaloberst Leonid Iwaschow wird von pravda.ru dahingehend zitiert, daß die Vereinigten Staaten ’nicht eine einzige ballistische Rakete modernisiert haben, und sie bauen auch keine neuen‘. Er prahlt mit Rußlands nuklearem Vorsprung. ‚Diese Situation hat sich dramatisch verändert,‘ stellt Iwaschow fest, ‚und wir stehen am Rand eines Krieges – nicht eines Kalten Krieges, sondern eines heißen Krieges. Darum unternimmt Rußland heute hastige Schritte, um die Verteidigungskapazität der Streitkräfte wiederaufzubauen und die Militärdoktrin neu zu formulieren.‘ – Damit in Zusammenhang, hat ein ukrainischer Analyst mir gegenüber vertraulich die Behauptungen von Pawel Gubarew (Ostukraine) kommentiert, denen zufolge Putins Mann in Tschetschenien, Ramsan Kadirow, hinter den Terroranschlägen in Frankreich vor zwei Wochen stecken soll. ‚Wenn Gubarew sagt, Kadirow sei in den Terror in Frankreich verwickelt, dann ist es wahrscheinlich wahr.‘ Er fügte noch als zweiten Gedanken hinzu: ‚Rußland bewegt sich mit Volldampf auf ein Szenario der Kriegsdrohung zu.‘ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-01-19: Das wütendste Huhn im ganzen Universum; als Einleitung zu: Braucht es einen „Iron Dome“ für junge westliche Männer? (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 12: „Es war einmal eine Hühnerfarm; und auf dieser Farm lebte ein mißmutiges Huhn namens Drumstick Kate. Sie war ziemlich aufgebracht. ‚Warum sollte ich Eier legen,‘ fragte sie. ‚Warum kann ich nicht die Arbeit des Hahns haben? Alles, was der zu tun hat, ist sich aufzuplustern und Kikeriki zu schreien.‘ – Drumstick Kate hatte die Schnauze voll. – Es machte sie noch wütender, daß all die anderen Hennen ihre jämmerliche Lage nicht erkannten. ‚Was ist nur mit diesen Vogelhirnen los,‘ beschwerte sie sich. ‚Begreifen sie nicht, wie ungerecht das System ist?‘ – Drumstick Kate war das wütendste Huhn im ganzen Universum. Man könnte sagen, sie war so reich an Wut, daß sie ihren Reichtum teilen wollte. Eines Tages – es war gerade Fütterungszeit, und die Hennen versammelten sich, um ihre Körner aufzupicken – ließ Kate ihrer Wut freien Lauf. Sie erläuterte, wie schrecklich es war, Eier zu legen, wie entwürdigend und erniedrigend es sich anfühlte, ein großes Weißes aus sich herauszupressen. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2015-01-11: Das Amerikanische Utopia: Tausend Jahre Shopping (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 10: „Ursprünglich hatte ich vor, über die Analyse eines ukrainischen Experten zu schreiben, die sich mit – wie er es nennt – der „Phase der Russischen Mobilmachung“ befaßt. Andrew Yermolaev sagt, Rußlands Programm sei „zynisch, arrogant, trügerisch“ und dennoch effektiv. Es sei das Programm eines asiatischen Despotismus. An ihm sei nichts neu und nichts visionär. Wir mögen fragen, was andererseits die langfristige Vision Amerikas sein könnte. Ist sie etwas Neues? Was ist Amerikas Programm? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014

2014-12-28: Des Kaisers neue Kleider – Eine Untersuchung über Niedergang und Fall (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 7: „In Hans Christian Andersens Geschichte, ‚Des Kaisers neue Kleider‘, finden wir lediglich ein Fragment einer größeren Geschichte, die bis jetzt kaum Beachtung gefunden hat. Für jene, denen ‚Des Kaisers neue Kleider‘ nicht geläufig ist, sei hier eine kurze Zusammenfassung gegeben. ‚Es war einmal,‘ schreibt Andersen, ‚ein eitler Kaiser, dessen einzige Sorge im Leben es war, sich in vornehmen Gewändern zu kleiden.‘ Diese Schwärmerei sprach sich bald bis zu den russischen und chinesischen Geheimdiensten herum, die sodann zwei Beeinflussungsagenten namens Iwanow und Wang, bei Andersen beschrieben als ‚zwei Schurken‘, aussandten. Diese Burschen überzeugten den Kaiser davon, daß sie ein neuartiges Tuch erfunden hätten, und sagten Seiner Kaiserlichen Hoheit, es wäre ‚unsichtbar für jeden, der zu dumm oder zu inkompetent wäre, um seine Qualität wertzuschätzen.‘ Gegen eine große Summe Geldes (und Zugang zu Staatsgeheimnissen) erklärten sich Iwanow und Wang bereit, dem Kaiser aus diesem neuen Tuch eine besondere Robe maßzuschneidern. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-12-22: Der Psychopath unter dem Bett – Teil 4 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 6:Vergangenen Samstag hatte ich eine Begegnung mit jemandem, den man als leidenschaftlichen Amerika- und Israelhasser charakterisieren könnte. Natürlich bestreitet sie, ein Hasser zu sein, denn sie haßt ja nicht den durchschnittlichen Juden oder Amerikaner. Sie ist nur gegen das Töten unschuldiger muslimischer Frauen und Kinder durch die israelische Regierung, die, sagt sie, von den amerikanischen Steuerzahlern unterstützt wird. Sie haben Blut an ihren Händen, meinte sie aufgeregt. In ihrer Vehemenz und Emotionalität überschlug sie sich derart, daß selbst der tapferste Mann seine Fassung verloren hätte. Ihre wiederholten Bezüge auf Noam Chomsky, den Anarchosyndikalisten, ließen mich ahnen, wen sie so gelesen hatte. Ja, dachte ich, die üblichen antiamerikanischen Ausfälle. Es gab einfach Sinn. Ein normaler Mensch spricht nicht so, ohne Chomsky gelesen zu haben. – Es lag etwas Unangemessenes in der Intensität der Wut dieser Frau. Sie war nicht wütend, weil Amerikaner getötet wurden, oder besorgt über die Misere, in der sich ihr eigenes Volk befand. Sie empfand nur Verachtung für Amerika und die Amerikaner. In allem, was sie sagte, war offensichtlich, daß sie alles ablehnte, was mit ihrem eigenen Erbe zu tun hatte, während sie sich das Erbe und die Sprache des ‚Anderen‘ geradezu instinktiv zu eigen machte. Wenn der Islam gegen Amerika war, war sie für den Islam. Wenn Putin wegen der Ukraine mit Amerika Probleme hatte, ergriff sie auch für ihn Partei. Wenn die Führer der EU sich auf eine langdauernde Konfrontation mit Rußland vorbereiten, so sind Europas Führer amerikanische Lakaien. Es war alles aus einem Guß. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-12-01: Der Psychopath unter dem Bett (und wie er nun zum Vorschein kommt) – Teil 3 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 5: „Nach dem Fall der Sowjetunion überzeugten Moskaus Sprecher die Welt, daß Rußland schwach war und keine Bedrohung mehr gegen irgendjemanden. Mit einer Armee in Auflösung und einer postkommunistischen Politik trat Rußland in der Verkleidung eines ‚Partners‘ des Westens auf. Als ein sowjetischer Amerikaexperte, Georgi Arbatow, im Jahr 1988 sagte, daß die ‚hauptsächliche Geheimwaffe‘ der Sowjets darin bestand, Amerika des Feindes zu berauben, meinte er das ganz und gar ernst. Offenheit und Freundschaft waren nun im wörtlichen Sinn Waffen in einer neuen Art Krieg. Die Geheimhaltung wurde hier sichergestellt nicht durch Schweigen oder Diskretion, sondern durch die Bereitschaft des Westens, sich irreführen zu lassen. Arbatow konnte sich ganz offen in solcher Weise brüsten, ohne befürchten zu müssen, daß er damit die ‚hauptsächliche Geheimwaffe“‚ seines Landes kompromittieren würde; denn, wie sich zeigte, war diese Waffe unwiderstehlich. Die Meinung der Eliten – ungeachtet der Warnungen, daß sie mit einer neuen Form des Angriffs konfrontiert waren – würde es nie für möglich halten, daß die Attacke nun mit Lächeln und freundlichem Handschlag daherkam. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-11-10: Der Psychopath unter dem Bett – Teil 2 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 3: „In der soeben vergangenen Woche kam ABC News mit dem Bericht heraus, daß mit der russischen Regierung in Verbindung stehende Hacker verdächtigt werden, Malware in die Computersteuerungen amerikanischer Kraftwerke und Wasseraufbereitungssysteme eingeschleust zu haben. Diese Malware ist in der Lage, U.S.-Infrastruktur lahmzulegen. Ein solcher monströser Sabotageakt wäre nicht nur ein kriegerischer Akt, er wäre ein monströses Verbrechen; denn die Opfer wären einfache Leute, ins Visier genommen allein aufgrund ihrer Nationalität. Warum sollte die russische Regierung so etwas tun? – Für jene, die das Wesen der russischen Regierung studiert haben, ist die Antwort einfach. Diese Art von Handlungen entspricht dem, was die russische Regierung eben tut; denn Rußland wird von einem System ohne effektive Gewaltenteilung regiert, in dem alle Macht in den Händen einiger weniger konzentriert ist. Und wo eine solche Konzentration von Macht besteht, findet man große Verbrechen und große Verbrecher – soll heißen: Psychopathen. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-10-27: Der Psychopath unter dem Bett – Teil 1 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 1: „Amerikas alter Feind ist immer noch da und arbeitet immer noch am Sturz des Kapitalismus. Ein Paradox, da der Kommunismus ja angeblich vor 23 Jahren untergegangen ist. Was untergegangen ist, war natürlich etwas anderes. Was tatsächlich untergegangen ist, war die Praxis, sich zur kommunistischen Überzeugung zu bekennen. Das war es, was unterging! Heute ist es Mode – in Rußland und China, in den Vereinigten Staaten und in Europa, in Lateinamerika und Afrika -, zu leugnen, daß man ein Kommunist ist. Und so war Nelson Mandela kein Kommunist, sondern ein ‚Demokrat‘. Hugo Chávez war kein Kommunist, sondern ein ‚Populist‘. Präsident Xi Jinping ist kein Kommunist, sondern ein ‚Pragmatiker‘. Vladimir Putin ist kein Kommunist, sondern ein ‚Christ‘. Und so wird dieses Spiel gespielt, überall auf der Welt, mit dem Ergebnis, daß niemand ein Kommunist ist, der nicht eine rote Kappe trägt oder auf dessen Stirn Hammer und Sichel prangen. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-10-12: Amerikanische Politik und Psychologie (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 2: „Man mag argumentieren, daß das politische Geschehen in Amerika aus den Lügen besteht, die wir uns selbst, als Nation, erzählen. Unsere Politiker offerieren uns für gewöhnlich kein Menü von Lösungen, sondern ein Menü von Selbstbetrug. Sie sagen uns, was wir hören wollen. Sie sagen uns, wie innovativ wir sind, und wie mächtig wir sind, und wie stark unsere Union ist. Unsere Wirtschaft wird durch Regulierungen gelähmt und behindert. Sie sagen uns nicht, daß wir als Gesellschaft allmählich sterben; denn die Familie stirbt, die Rolle des Vaters und die Rolle der Mutter werden angegriffen; und jenes kälteste aller kalten Ungeheuer, der Staat, nimmt alle und alles in seine Obhut. ‚Hope and Change‘ heißt die Devise. Doch überall, wie das Dichterwort besagt, ‚wird die Feier der Unschuld ertränkt‘ (William Butler Yeats: Die Wiederkehr) […]“. – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-10-07: Das Problem von 1939 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 4: „Als im Jahr 1939 die Länder des Westens ihre Lage gegenüber Nazideutschland und dem kommunistischen Rußland evaluierten, verrechneten sie sich schlimm, und ein schrecklicher Krieg folgte, der – um der Wahrheit die Ehre zu geben – viel schlimmer war als die Politik des Appeasement, denn Appeasement sollte die nötige Zeit gewinnen, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Wie es aber geschah, erklärten die westlichen Alliierten den Krieg zu einem Zeitpunkt, an dem sie es nicht hätten tun sollen, als sie noch nicht stark genug waren, und indem man die Sache so sehr vorantrieb, trug man zur Zementierung der Allianz zwischen Deutschland und der Sowjetunion bei, was zum Fall Polens und zum Fall Frankreichs (neben anderen Ländern) führte. Der Westen unterschätzte Deutschlands militärische Stärke und wählte den schlechtestmöglichen Zeitpunkt, um Hitler herauszufordern. Wenn sie auch nur ein Jahr gewartet hätten, wären sie zu stark gewesen, um geschlagen zu werden. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-09-21: Die Ukraine als strategisches Sprungbrett (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 59: „Das Minsker Protokoll, das der Ukraine in der Theorie Frieden gebracht hat, gibt den russischen Führern Zeit, ihre verdeckten und konventionellen Streitkräfte für eine zukünftige Offensivoperation neu zu gruppieren. Ein Beobachter, der aus der Ukraine schreibt, glaubt, die russischen Streikräfte werden sich gegen die Ukraine in Gang setzen, sobald das Wetter kälter wird. Zumindest ein polnischer Journalist glaubt, die russischen Truppen werden bereits binnen weniger Wochen losmarschieren. Die bezeichnenderweise so genannten Volksrepubliken von Lugansk und Donezk sind nun (nicht zuletzt durch das Minsker Abkommen) als permanente russische Enklaven innerhalb der Ukraine etabliert worden. Wird sich Rußland mit diesen Gebietsgewinnen zufriedengeben? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-08-11: Rußland macht sich zum Krieg bereit (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 57: „Letzten Monat machte der große alte Mann der russischen Politik, Jewgeni Primakow, in einem Interview für Russia Beyond the Headlines einige recht bezeichnende Aussagen. Natürlich rechtfertigte Primakow Rußlands Annexion der Krim, doch er gestand ein, daß jeder Einsatz russischer Truppen in der Südostukraine sich als ‚Sackgasse‘ erweisen würde. Laut Primakow würde ein solcher Schritt die Entwicklungen faktisch einschränken, auf die Rußland für zukünftige Erfolge angewiesen ist. – Was sind diese ‚Entwicklungen‘? – Primakow sprach es nicht direkt aus, aber eine kurze Liste könnte wie folgt lauten: Deutschlands schrittweises Abgleiten in die Einflußsphäre Moskaus, der Bau russischer Militärbasen in der Karibik, Chinas wachsende militärische Macht im Pazifischen Raum und der fortschreitende Niedergang der U.S.-Wirtschaft. Rußland kann aus jedem dieser ‚Trends‘ Gewinn ziehen. Selbst wenn Moskau es nicht erwarten kann, die ukrainische Unabhängigkeitsbewegung zu zerschmettern, ist es dennoch besser abzuwarten. Warum eine ansonsten vorteilhafte Situation gefährden, besonders wo die Vereinigten Staaten stetig schwächer werden? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2014-04-07: Wenn Konservative fehlgehen (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 67: „Blaise Pascal (1623 – 1662) schrieb, der Mensch sei voll von Irrtümern: ‚Der Mensch ist also nichts als ein Wesen voll Irrthümer, die unvertilgbar sind ohne die Gnade. Nichts zeigt ihm die Wahrheit, alles täuscht ihn.‘ [Gedanken über die Religion; Erster Theil: Gedanken, die sich auf Philosophie, Moral und schöne Wissenschaften beziehn; Sechster Abschnitt: Schwäche des Menschen. Ungewissheit keiner natürlichen Erkenntniss.] In ähnlichen Worten formulierte Friedrich der Große: ‚Der Mensch ist für den Irrtum geschaffen. Nur durch ungeheure Anstrengung entdeckt er einige Wahrheiten.‘ Konservative sind in dieser Hinsicht besonders schuldig, wenn es um die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, um Rußland und um den Kommunismus geht. Um die komplexen zugrundeliegenden Realitäten zu verstehen, muß man zuerst das irreführende Wesen des Dings an sich entdecken. Ein Kommunist ist ein menschliches Wesen mit der Macht einer Person. Wie andere politische Menschen, wechselt er nicht – mir nichts, dir nichts – seine Überzeugungen. Er gibt nicht auf und wird etwa ein Kapitalist. Andererseits ist es für einen Kommunisten völlig natürlich, dem äußeren Augenschein nach ein Kapitalist zu werden (also ein vorgeblicher Kapitalist). Lenin tat dies in den 1920ern, und Stalin verband sich mit dem Kapitalismus in den frühen 1940ern. Es gab ‚friedliche Koexistenz‘ in den 1950ern unter Chruschtschow, Détente unter Breschnew und Perestroika unter Gorbatschow. Und heute gibt in Moskau Wladimir Putin vor, ein Christ zu sein. Wer ist einfältig genug, um dieser neuesten Täuschung zu glauben? Ausgerechnet [der sog. ‚paläokonservative‘] Patrick J. Buchanan, der einen Artikel geschrieben hat, dessen Überschrift lautet: ‚Is God Now on Russia’s Side‘, m. a. W.: ‚Steht Gott nun auf der Seite Rußlands?‘ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013

2013-12-30: Ein Finanzpoem für das Neue Jahr (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 76: „Sie haben Weihnachten überlebt, aber werden Sie auch das Neue Jahr überleben? Es ist nicht so schlimm. Die Währung geht sehr langsam nach unten. Der Markt segelt majestätisch dahin wie eine gigantische Seifenblase inmitten einer Familie von Stachelschweinen. Was es braucht, zu dieser späten Stunde, ist ein aufmunterndes Gedicht. Verzeihen Sie also dieses kurze poetische Zwischenspiel: […]“ – (Lesen Sie das Poem hier!)

2013-12-09: Die Wirtschaft der Zukunft (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 81: „In seinem Buch, The Great Degeneration: How Institutions Decay and Economies Die, [dt. Ausgabe: ‚Der Niedergang des Westens: Wie Institutionen verfallen und Ökonomien sterben‘] zitiert Niall Ferguson eine meiner Lieblingspassagen aus Edmund Burkes Reflections of the Revolution in France [dt. Ausgabe: ‚Betrachtungen über die Französische Revolution‘], in der Burke erklärt, daß „eines der ersten und führenden Prinzipien, auf denen das Gemeinwohl und die Gesetze beruhen, ist, daß die Menschen es nicht als ihr Recht ansehen sollten, das Fideikommiss zu kappen oder das Erbe [der Nachkommen] zu vergeuden, indem sie nach Belieben das gesamte ursprüngliche Gesellschaftsgefüge zerstören und so Gefahr laufen, den nachkommenden Generationen statt einer Wohnstatt eine Ruine zu hinterlassen …“ Burke fügte hinzu, die Gesellschaft sei eine Partnerschaft zwischen den Lebenden, den Toten und den Ungeborenen. Über diese Partnerschaft schrieb Ferguson: „Wir sehen in den enormen intergenerationalen Transfers, die die gegenwärtige Fiskalpolitik bewirkt, einen schockierenden und vielleicht einmaligen Bruch ebendieser Partnerschaft.“ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013-11-25: Der verlorengegangene Kontext der Wirtschaftskrise (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 82: „Die wirtschaftliche Krise vertieft sich. Die Nachrichten vermitteln uns Markierungen, Zeichen und Symptome. Die Lage schraubt sich allmählich nach unten, einem Punkt entgegen, an dem es kein Zurück mehr gibt. Chinas Krieg gegen den U.S.-Dollar drängt weiter ein Land nach dem anderen dazu, seine Handelsgeschäfte nicht mehr in Dollars abzuwickeln. Wir beobachten außerdem, daß China nicht nur Schritte unternimmt, um den Dollar weiter zu marginalisieren, sondern eine Kampagne zur Ablösung des Dollars als Weltleitwährung betreibt. Es ist kein Zufall, daß China eine nationale Strategie verfolgt, die sich gegen amerikanische Finanzinteressen richtet. Um eine große Wirtschafts- und Finanzmacht zu verdrängen, muß man bestimmte Maßnahmen ergreifen und einem klar definierten Weg folgen. Was also unternimmt die amerikanische Seite, um ihre Position zu verteidigen? Amerika unternimmt sehr wenig. Genau genommen, hat sich Amerika in einem Meer selbstgeschaffener Trivialitäten und Vergnügungen verloren. Wir scheinen nicht mehr zu wissen, welches der beiden Enden nach oben weist. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013-10-14: Kann der Kapitalismus gerettet werden? (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 80: „Der Kapitalismus, als ein System wirtschaftlicher Freiheit, läuft Gefahr, umgestürzt zu werden. Dies ist eine Tatsache, von der viele Leute nichts wissen; denn sie hat zu tun mit Ökonomie, einem Gebiet, das jenseits des Begriffsvermögens der meisten Bürger liegt. Die wirtschaftliche Freiheit und die freien Märkte befinden sich gegenwärtig im Niedergang, weil der Sozialismus wieder auf dem Vormarsch ist. ‚Sozialismus ist die Parole und das Schlagwort unserer Zeit,‘ schrieb Ludwig von Mises in seinem klassischen Werk, ‚Die Gemeinwirtschaft: Untersuchungen über den Sozialismus‘ (1922). ‚Die sozialistische Idee beherrscht den modernen Geist. Die Massen heißen ihn gut. Er drückt die Gedanken und Gefühle aller aus; er hat unserer Zeit seinen Stempel aufgedrückt.‘ – Die Kräfte, die den freien Markt bedrohen, sind sonder Zahl. Wer wagt es, ihnen Einhalt zu gebieten? Die Befürworter des freien Markts erscheinen unterlegen, obwohl sich ihre Sache mit Eloquenz darstellen läßt. Jeder Leser würde davon profitieren, den Video-Klassiker von FreeMarketAmerica.com, ‚If I Wanted America to Fail‘, anzusehen, der die auf den Kopf gestellte Politik zusammenfaßt, die das erfolgreiche Funktionieren unseres Marktsystems verhindert. Und da unser Land Freiheit braucht, um zu prosperieren, impliziert die schrittweise Beschneidung wirtschaftlicher Freiheit eine noch schlimmere Gefahr: nämlich das Ende politischer Freiheit. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013-06-17: Amerikas wirtschaftliches Verhängnis, vorausgesagt im Jahr 1857 (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 86: „Der große britische Historiker, Lord Macaulay, sagte in einem 1857 verfaßten Brief die zukünftige Destabilisierung der U.S.-Wirtschaft voraus. Macaulays Vorhersage gründete auf seiner Analyse der amerikanischen Institutionen. In einem Austausch mit einem amerikanischen Autor [dem Jefferson-Biographen, Henry S. Randall] über das Leben Thomas Jeffersons schrieb Macaulay: ‚Sie sind überrascht zu erfahren, daß ich keine hohe Meinung von Mr. Jefferson habe, und ich bin überrascht, daß Sie überrascht sind. Ich bin sicher, daß ich nie eine Zeile geschrieben oder ein Wort geäußert habe, die auf die Auffassung hingedeutet hätten, daß die oberste Autorität in einem Staat der Mehrheit der Bürger, gezählt nach Köpfen, anvertraut werden sollte; mit anderen Worten, dem ärmsten und unwissendsten Teil der Gesellschaft.‘ – Laut Macaulay befanden sich die Vereinigten Staaten während des gesamten 19. Jahrhunderts auf dem Weg der Demokratisierung. Und diese Tendenz, argumentierte er, stellte eine Gefahr für die Freiheit und das wirtschaftliche Wohlergehen des Landes dar. Macaulay führte aus: ‚Ich bin seit langer Zeit davon überzeugt gewesen, daß rein demokratische Institutionen früher oder später unweigerlich die Freiheit oder die Zivilisation, oder beides, zerstören. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013-04-15: Der Geist unserer Epoche (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 85: „Warum zieht sich der Freie Markt zurück, und warum rückt der Staat immer weiter vor? Es gab einmal eine Zeit, da es offenkundig war, daß Freiheit der einzige Garant für Prosperität ist. Heute glauben die Leute, die Regierung könnte sie vor der Armut bewahren. Nur saugt die Regierung jetzt die Wirtschaft bis aufs Blut aus; sie ist zu jenem alles verschlingenden Ungeheuer geworden, das den Markt niedertrampelt und Investition entmutigt. Man muß die Frage stellen: Warum ist der Markt nicht erfolgreich verteidigt worden? Ich glaube, die Antwort findet sich im Geist unserer Epoche und in den Bedingungen, die zu diesem Zeitgeist geführt haben.[…]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013-04-01: Warum mit Rußland und China Handel zu treiben dumm ist (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 83: „Letzte Woche schrieb ich über Boris Beresowski, den russischen Milliardär, dessen Tod von den britischen Behörden untersucht wurde. Um Beresowskis Karriere als Vater des russischen Kapitalismus zu verstehen, frage ich den früheren KGB-Offizier Konstantin Preobraschenski über Beresowskis Hintergrund. Ohne im geringsten zu zögern, sagt er, daß Beresowski ein KGB-Agent war, der seinen Reichtum von der Kommunistischen Partei der Sowjetunion erhalten hatte. Er fügt hinzu, daß alle russischen Oligarchen auf dieselbe Weise erschaffen worden sind. Um die Bedeutung dieser Enthüllung vollständig zu begreifen, sollten sich die Leser vorstellen, was es bedeuten würde, wenn jeder einzelne amerikanische Milliardär vom FBI eingesetzt und mit Geld aus den Töpfen der Demokratischen Partei ausgestattet wäre. Welche Art Kapitalismus wäre auf einer solchen Grundlage etabliert? Und eine weitere Frage: welche Art Handelssystem würde solcherart geschaffen? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2013-03-25: Russischer Kapitalismus und der Tod Boris Beresowskis (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 84: „Ich war gerade mitten in einem Interview mit dem früheren KGB-Offizier Konstantin Preobraschenski, als wir von der Nachricht erfuhren, daß der russische ‚Oligarch‘ und Tycoon Boris Beresowski gestorben war. Ich konnte nicht umhin, Herrn Preobraschenski zu fragen, was er über Beresowskis Leben dachte, was in einen faszinierenden Diskurs über das Wesen des russischen Kapitalismus mündete. Um den Lesern ein wenig Hintergrundinformation zu geben: Konstantin Preobraschenski arbeitete für den KGB, von 1980 bis 1985 als Spion in Japan und als China-, Japan- und Koreaberater Leonid Saitsews, des Leiters der Abteilung ‚T‘ des KGB, dem Direktorat für Technische Aufklärung der Ersten Hauptverwaltung. – Ich wollte wissen, wie Rußlands Milliardäre zu ihrem Geld gekommen sind. Die Antwort ist nicht, was viele erwarten würden. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2012

2012-11-13: Der Marsch ist noch nicht zu Ende (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 14: „Metaphorisch gesprochen, sinken die Vereinigten Staaten. Das Staatsschiff hat schwere Schlagseite (zur Linken hin). Viele glauben, wir werden gesunken sein, bevor eine neue Wahl kommt. Also gibt es Passagiere, die das Schiff verlassen wollen. Laut dem Daily Caller ist die Website des Weißen Hauses nun „überflutet von Abspaltungspetitionen aus 20 Bundesstaaten“. Natürlich vergessen diese verschiedenen Petitionssteller die Worte des Treueschwurs [Pledge of Allegiance], in dem es heißt: „… eine Nation unter Gott, unteilbar, in Freiheit und Gerechtigkeit für alle.“ Ebenso kann die Regierung beschuldigt werden, die „Freiheit und Gerechtigkeit für alle“ aus den Augen verloren zu haben. Und nahezu jedermann hat den Teil vergessen, der sagt, wir stehen „unter Gott“. – Nach den Wahlergebnissen von letzter Woche twitterte angeblich Donald Trump: „Wir brauchen in diesem Land eine Revolution!“ Dies sind die Parolen der finanziell und politisch Frustrierten. Gleichzeitig aber ist die Partei, die den Wahlsieg für sich beansprucht, nicht notwendigerweise der Gewinner von irgendetwas; denn das Weiße Haus ist nun ein Trostpreis, der offenbar als Scherz in Anerkennung für schreckliche Performance vergeben wird. Was noch bleibt, ist einem großartigen Untergang vorzustehen. Mit Europa in der Krise und Schulden aufgetürmt an allen Ecken und Enden, gibt es keinen anderen Ausweg. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2011

2011-10-02: Wird Rußland von einem geheimen Politbüro regiert? (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 26: „Vor kurzem wurde bekannt, daß Premierminister Wladimir Putin bei den Präsidentschaftswahlen nächstes Jahr [erneut] kandidieren wird. Als U.S.-Vizepräsident Joseph Biden letzten März Rußland besuchte, riet er Putin, nicht zu kandidieren. Schließlich sieht es langsam so aus, als sei Putin ein Diktator. Zuerst ist Putin für zwei Amtsperioden Präsident Rußlands. Dann wird Putin Premierminister, während ein offensichtlicher Platzhalter (Präsident Dmitri Medwedew) offen zugibt, daß seine Autorität geringer ist als die Putins. Kürzlich erklärte Putin seine Absicht, für eine weitere Periode das Präsidentenamt bekleiden zu wollen. Wir sollten fragen: Ist Putin ein Diktator? Entscheidet er alle Dinge allein? Die Antwort auf diese Frage wurde neulich von einem ehemaligen osteuropäischen Politiker gegeben. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2009

2009: Das erste Mal, daß ich von Barack hörte (nämlich 1992, in Moskau): J. R. Nyquist interviewt den amerikanischen Computerfachmann Tom Fife (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 34: „Willkommen zu einer neuen Ausgabe von ‚Outside the Box’. Ich bin Jeff Nyquist, Ihr Gastgeber. Und heute abend habe ich zwei besondere Gäste: Tom Fife, einen amerikanischen Geschäftsmann und Physiker, und Anne Leary, eine konservative Bloggerin (backyardconservative.blogspot.com). Was an ihren beiden Geschichten so interessant ist, ist die Art, wie sie einander überlagern, sich ergänzen, und uns möglicherweise Angst machen. Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen an Whittaker Chambers, der in den 1930er Jahren ein Kommunist war, der sich dann aber vom Kommunismus abwandte und vor den amerikanischen Behörden gegen Alger Hiss aussagte, den früheren stellvertretenden Außenminister, und ihn als kommunistischen Agenten entlarvte. Wir wissen nun auch – dank anderer Sowjetspione, die sich gegen ihr Netzwerk wandten –, daß Harry Dexter White, der von Harry Truman bestellte Finanzminister, ebenfalls in ein, eigentlich sogar zwei Spionagenetzwerke verwickelt war, die zu jener Zeit in Washington operierten. Vor mehr als einem halben Jahrhundert nannte man es ‚the Red Scare‘ (die Rote Angst). Sie erinnern sich vielleicht an den Namen Joseph McCarthy und an den McCarthyismus. Joseph McCarthy war ein U.S.-Senator, der sagte, daß Kommunisten die Regierung infiltriert hätten. Er hielt Anhörungen, aber in diesen Anhörungen, die über Fernsehen übertragen wurden, sah Senator McCarthy aus wie ein Schlägertyp, und so kam es in Verruf, nach Kommunisten Ausschau zu halten. Aber die Kommunisten waren sehr wohl dabei, die Vereinigten Staaten zu infiltrieren und zu unterwandern, denn das Geschäft von Kommunisten ist Revolution. Und was wir auch haben, ist ein Buch mit dem Titel ‚The Web of Subversion: Underground Networks‘ von James Burnham [orig. John Day Co., New York 1954; Neudruck i.a.: The American Library, 1965], das beschreibt, wie dieser Prozeß funktioniert. James Burnham war selbst ein ehemaliger Kommunist. Wir wissen nun auch aus jüngerer Zeit, daß der Chef der CIA-Abteilung, deren Aufgabe es war, die Sowjetunion zu beobachten, Aldrich Ames, tatsächlich selbst ein sowjetischer Agent war. Wir wissen, daß Robert Hanssen vom FBI, der dafür verantwortlich war, Rußland für das FBI zu beobachten, ebenfalls ein sowjetischer bzw. russischer Agent war. Die Fähigkeit der Russen, die sensibelsten Positionen in feindlichen Geheimdiensten und feindlichen Regierungen zu penetrieren, ist in der Geschichte des Kalten Krieges wohldokumentiert. Und so sei dies meine Einleitung, um zu zeigen, daß diese Dinge keine Einbildung sind. Diese Agentengeschichten sind kein Phantasma, sie sind real. […]“ – (Lesen Sie das vollständige Interview hier!)

2009-02-20: Warum nicht die Wahrheit (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 73: „Die Wahrheit wird euch frei machen. Aber Freiheit bedeutet Verantwortung, und wer will schon Verantwortung übernehmen? Unwissenheit ist schließlich Glückseligkeit – und bringt keinerlei Verantwortung mit sich. Die am weitesten verbreitete Ausrede in egal welcher Sprache lautet: ‚Ich habe nichts gewußt.‘ Als sie in den 1940ern in Hitlers Europa Millionen von Juden vergasten, wie viele waren an der Wahrheit interessiert? Wie aus einem Munde – gleich der Karikatur eines deutschen Feldwebels – hören wir sie schreien: Ich weiß nichts! Na ja, in diesem Fall kannst du auch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Du bist viel zu dumm, um für irgendetwas Verantwortung zu übernehmen. Du bist die perfekte totalitäre Drohne, die hirnlos mit den Legionen des Führers im Stechschritt dahinmarschiert. Millionen, die von deinen Mitbürgern ausgezogen und umgebracht wurden? Nichts, wovon du etwas hättest wissen müssen. Und was ist mit den Bergen von Schmuck, der den Opfern gestohlen wurde? Ich weiß nichts. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2008

2008-08-29: Das Orakel (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 25: „Zumindest zwei Schriftsteller des 19. Jahrhunderts sahen die Ankunft des Totalitarismus voraus. Der eine war Dostojewski, der andere Nietzsche. Beide Schriftsteller erfaßten den intellektuellen Trend ihrer Zeit. Indem die Bildung voranschritt und der menschliche Geist neue Möglichkeiten des Verstehens vorfand, war das Ergebnis intellektueller Radikalismus. Bereits im 18. Jahrhundert hatte Edmund Burke seine Zeitgenossen gewarnt, daß Bildung ohne Religion und aristokratische Grundsätze sich gegen die Menschheit wenden würde. Burke schrieb: ‚Lernen wird in den Morast geworfen und zertreten werden unter den Hufen einer schweinischen Menge.‘ Burke fügte hinzu: ‚In den Hainen ihrer Akademie sieht man am Ende jeder Blickrichtung nichts als den Galgen.‘ Überwältigt von ähnlichen Einblicken, erneuerten Dostojewski und Nietzsche Burkes Wehklage. In Dostojewskis Roman, ‚Die Dämonen (Die Teufel)‘, befürwortet ein radikaler junger Intellektueller eine Welt, in der man Cicero die Zunge herausgeschnitten, Kopernikus die Augen ausgestochen und Shakespeare zu Tode gesteinigt hätte – im Namen allgemeiner Gleichheit. Dostojewski sagte voraus, daß diese radikale Mentalität – wie sie sich im 19. Jahrhundert herausbildete – im 20. Jahrhundert 100 Millionen Menschen töten würde. Die ohne visionäre Gabe, ohne ein Gefühl, wohin die Welt steuerte, bezweifelten Dostojewskis Prophetie. Eine solche Katastrophe könnte niemals geschehen, schließlich sei die Welt kein Irrenhaus. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2008-07-18: Hochfinanz und bolschewistische Prinzipien (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 72: „Es war Joshua Rosner, der es am Dienstag [dem 15. 7. 2008] in der Financial Times am besten ausdrückte: ‚In einer kapitalistischen Ökonomie wird von Verlierern erwartet, daß sie Verluste hinnehmen, und von Gewinnern, daß sie gewinnen.‘ Aber dies ist nicht die Art, wie die Dinge heute funktionieren, oder? Vor mehr als drei Jahrzehnten sprach Richard Nixon den berühmten Satz: ‚Wir sind nun alle Keynesianer.‘ Im Jahr 2008 können wir darüber hinausgehen. Hätte George Bush Nixons Verständnis der Dinge, wäre er genötigt zu sagen: ‚Wir sind alle Sozialisten geworden, trotz unseres Lippenbekenntnisses zum Freien Markt.‘ – Rosner sagt, wir haben begonnen, sog. ‚bad assets‘ [also: schlechte Vermögenswerte] zu verstaatlichen. Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Verstaatlichung von ‚good assets‘. In Wahrheit, sind die beiden Dinge logisch untrennbar miteinander verbunden. Rosner behauptet, wir haben offiziell den Glauben an den Markt verloren. Wir haben den Glauben an die Quelle unseres Wohlstands verloren. Wir ertragen die schöpferische Zerstörung des Marktprozesses nicht mehr. Wir wollen das Leiden nicht mehr, das natürlicherweise wirkliches Wachstum begleitet. Es werden gute Dinge, und ausschließlich gute Dinge, verlangt. Verluste sind inakzeptabel, obwohl sie immer echten Erfolg begleiten. Jeder muß ein Gewinner sein. Im heutigen Schulsystem finden wir die Parole „No child left behind“ [Kein Kind wird zurückgelassen], was die Katastrophe im amerikanischen Bildungswesen veranschaulicht. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2008-07-04: Was die Gründerväter sagen würden (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 29: „In der Unabhängigkeitserklärung finden wir die folgenden Worte: ‚In der Tat wird es die Vorsicht gebieten, daß lang bestehende Regierungen nicht aus geringfügigen und flüchtigen Gründen geändert werden sollten.‘ Dies sind nicht die meistzitierten oder bekanntesten Worte aus der Unabhängigkeitserklärung; aber sie sind dennoch weise Worte. Das politische Leben ist kompliziert, und die Slogans, die unzufriedenen Köpfen entspringen, sind nicht auch schon, per se, Lösungen. Die besten Institutionen auf der Welt werden als die schlechtesten angeprangert, nur weil sie nicht perfekt sind. Die Bürger sollten daran erinnert werden, daß Revolution eine schreckliche Sache ist. Revolution vollzieht sich stets gewaltsam, was gleichzusetzen ist mit: böse. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2008-06-06: Die Auslösung globaler Revolution (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 71: „‚In diesem Sinn können die Kommunisten ihre Theorie in dem einen Ausdruck: Aufhebung des Privateigentums, zusammenfassen,‘ schrieben Karl Marx und Friedrich Engels [im Kommunistischen Manifest, II: Proletarier und Kommunisten]. Als die Kommunisten 1917 in Rußland die Macht übernahmen, versuchten sie, die ‚Theorie‘ von Marx und Engels in die Praxis umzusetzen. Bis zum Frühjahr 1918 hatte die russische Wirtschaft einen Zustand des Zusammenbruchs erreicht, und der Bürgerkrieg brach aus. Wladimir Lenin gab später seinen Fehler zu. Er wußte nicht, wie er eine kommunistische Wirtschaft aufbauen sollte, und so zog sich das Sowjetregime auf den ‚Staatskapitalismus‘ zurück. Die Theorie des Kommunismus bedeutete, schlicht und einfach, den wirtschaftlichen Zusammenbruch. – Während meines Doktoratsstudiums – es war das Jahr 1987 – kam es einmal zu einer bemerkenswerten Diskussion während eines Seminars über Politische Ökonomie. Ein Mitstudent, der von sozialistischen Ideen angezogen war, schlug ein Experiment vor. ‚Laßt uns versuchen, die Weltwirtschaft ohne Geld, ohne Tauschmittel, zu betreiben.‘ Niemand widersprach ihm, und so sagte ich: ‚Wenn du versuchtest, die Welt von heute ohne Geld zu organisieren, würden Milliarden unschuldiger Menschen zu Tode verhungern.‘ Der Doktoratsstudent sah mich kalt an und antwortete: ‚Na und?‘ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2007

2007-05-11: Worte vom Roten Platz (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 28: „Es war ein beeindruckender, feierlicher Anlaß, letzten Mittwoch vor dem Lenin-Mausoleum. Es war der Jahrestag des sowjetischen Sieges über Nazideutschland. Auf dem Roten Platz herrschten militärische Disziplin und pomposes Zeremoniell. Russische Soldaten marschierten im Stechschritt und salutierten. Alte Helden präsentierten ihre Orden. Kampfflugzeuge donnerten über die Köpfe der Anwesenden. Präsident Wladimir Putin sprach die versammelten Generäle und Admiräle nach Sowjetart mit ‚Genossen‘ an. Man konnte den Stolz im alten Gesicht Rußlands sehen, und in der alten Nationalhymne mit ihrem neuen Text. ‚Wir haben kein Recht,‘ sagte Putin, ‚die Ursachen jeglichen Krieges zu vergessen, die zu finden sind in den Fehlern, die im Frieden gemacht wurden.‘ Rußlands Fehler wäre es gewesen, Hitler, dessen Politik die ganze Welt bedrohte, zu einem strategischen Partner zu machen. – ‚Auch in unserer Zeit,‘ sagte Putin, ‚haben diese Bedrohungen nicht abgenommen. Sie haben lediglich eine Transformation durchlaufen und ihr Erscheinungsbild geändert. Wir finden in diesen neuen Bedrohungen – wie zur Zeit des Dritten Reiches – dieselbe Verachtung für das menschliche Leben und denselben Anspruch der Exzeptionalität.‘ Als er das sagte, sprach Präsident Putin über die Vereinigten Staaten. Putin sagte, der Faschismus segele nun unter amerikanischer Flagge. Er sagte, das U.S.-Militär sei wie die Kriegsmaschinerie der Nazis und bedrohe, wie sie, die ganze Welt. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2007-02-15: Putins Rede in München (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 17: „Präsident Wladimir Putins jüngste Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz bewirkte eine ziemliche Sensation. Putin kritisierte die Expansion der NATO und die Außenpolitik der U.S.A. in einer Weise, die an den alten sowjetischen Feind erinnerte. In seiner Antwort gab der NATO-Generalsekretär seiner Enttäuschung Ausdruck wie auch seiner Hoffnung, Putins Anmerkungen würden sich irgendwie umschiffen lassen. Der ehemalige Sicherheitsberater dreier U.S.-Präsidenten, Brent Scowcroft, sagte, Putins Rede wäre ‚widerwärtig‘ [orig. ‚obnoxious’] gewesen, aber bemerkte die Tatsache, daß Putin immer noch bereit war, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten. Verteidigungsminister Robert Gates reagierte wegwerfend und meinte, ‚ein Kalter Krieg war entschieden genug‘, während Präsident Bush seine Landsleute versicherte, daß Rußland und Amerika weiterhin zusammenarbeiten würden. – Was war es, das Putin in seiner Rede sagte, das solche Aufregung hervorrief? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2007-01-25: Die Zerstörung der Vereinigten Staaten (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 30: „Die Geschichte lehrt, daß alle Nationen, genau wie alle Individuen auch, einen Anfang und ein Ende haben. Kein Land ist unsterblich. Keine Nation ist unbesiegbar. Um es unschöner zu sagen, Amerika wird eines Tages aufhören zu existieren. Und es könnte sinnvoll sein – gerade angesichts der vielfältigen Krisen, die sich zur Zeit entwickeln -, über die Sterblichkeit des mächtigsten Landes der Welt nachzudenken. Wie würde eine Welt ohne die Vereinigten Staaten aussehen? Wäre sie gewalttätiger oder weniger gewalttätig? Wäre sie reicher oder ärmer? Gäbe es mehr Diktaturen auf der Welt oder weniger, mehr Freiheit oder mehr Tyrannei? Die Antworten, die man auf diese Fragen gibt – so man in der Pflicht ist, Antworten zu haben -, sind von entscheidender ideologischer Bedeutung. – Da sind jene, die behaupten, die Zerstörung Amerikas wäre eine gute Sache. Nach dieser Logik wären die Zerstörer Amerikas Befreier und Helden. Wenn wir versuchen, den Fall objektiv zu betrachten, ist es schwer, sich Amerikas Hauptrivalen um die Macht in der Welt als ‚Befreier‘ in egal welchem Sinn des Wortes vorzustellen. China ist eine kommunistische Diktatur, und Rußland wird von Verbrechern regiert. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2006

2006-11-19: Gift aus dem Kreml (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 20: „Es scheint, der Kreml hat versucht, den russischen Überläufer Alexander Litwinenko zu ermorden, dessen Warnungen an den Westen auf dieser Kolumne wiederholt zitiert worden sind. – Ehemals Oberstleutnant des KGB/FSB, schrieb Litwinenko ein Buch mit dem Titel ‚Blowing Up Russia: The Secret Plot to Bring Back KGB Terror‘ (dt. Fassung: ‚Eiszeit im Kreml: Das Komplott der russischen Geheimdienste‘). Während eines Interviews mit Rzeczpospolita im Juli 2005 erläuterte er, daß al-Qaidas Nummer Zwei, Ayman al-Zawahiri, zusammen mit anderen al-Qaida-Führern, vom FSB (KGB) in Rußland ausgebildet wurde. Laut Litwinenko ‚[gibt es] nur eine Organisation, die den Terrorismus zum hauptsächlichen Werkzeug für die Lösung politischer Probleme gemacht hat.‘ Und diese Organisation, sagte er, ’sind die russischen Spezialdienste.‘ Der KGB bildete auf der ganzen Welt Terroristen aus. ‚Die speziell ausgebildeten und vorbereiteten Agenten des KGB,‘ sagte Litwinenko, ‚haben weltweit Morde und Bombenanschläge organisiert, Sprengstoffanschläge auf Öltanker, Entführungen von Passagierflugzeugen sowie Anschläge auf Diplomaten, staatliche Einrichtungen und Handelsorganisationen.‘ Litwinenko fügte hinzu: ‚Die blutigsten Terroristen auf der Welt waren und sind Agenten des KGB-FSB. Sie sind wohlbekannt [wie etwa] Carlos Ilyich Ramírez, auch bekannt als ‚der Schakal‘, der verstorbene Jassir Arafat, Saddam Hussein … [und andere]‘. Laut Litwinenko, ‚wurden sie alle vom KGB ausgebildet und erhielten von dort Geld, Waffen und Sprengmittel …‘ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2006-10-20: Die Ermordung von Anna Politkowskaja (www. financialsense.com) – Übersetzung Nr. 19: „Am Samstag, 7. Oktober, wurde die russische Journalistin Anna Politkowskaja tot aufgefunden. Vier Schüsse waren auf sie im Aufzug [ihres Wohnhauses] abgegeben worden. Laut der Washington Post „sind [in Rußland] mindestens ein Dutzend weitere Journalisten im Stil von Auftragsmorden getötet worden … und nicht einer dieser Morde wurde aufgeklärt.“ Jeder Journalist im Land weiß, warum Politkowskaja ermordet wurde. Sie wissen, daß es ein politisches Attentat war. Unter dem neuen, reformierten Sowjetregime, das keine Verwendung für offenen Kommunismus hat, wird man nicht mehr mitten in der Nacht von der Geheimpolizei geholt. Es werden nicht länger Anklagen wegen Hochverrats, Sabotage oder Spionage zusammengebastelt, um eine Gefängnisstrafe zu rechtfertigen. Der neue KGB wendet sich einfach an seine Verbündeten in der Unterwelt, und man wird ermordet. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2004

2004-09-08: Putins Kriegserklärung (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 23: „Letzte Woche töteten in der russischen Stadt Beslan namenlose Terroristen hunderte von Kindern und Erwachsenen. Am Samstag sprach der russische Präsident Wladimir Putin eine Kriegserklärung aus und rief zur Mobilmachung seines Landes auf. Mit grimmiger Miene machte Putin vor laufenden Fernsehkameras die Auflösung jenes ‚gewaltigen und großartigen Staates‘, der Sowjetunion, für Rußlands traurigen Zustand verantwortlich. ‚Trotz aller Schwierigkeiten,‘ sagte Putin, ‚ist es uns gelungen, den Kern des Kolosses, der die Sowjetunion war, zu bewahren.‘ Und dieser Kern werde nun angegriffen. ‚Jemand‘ will die Überreste der UdSSR zerstören. ‚Wir zeigten Schwäche,‘ erklärte Putin, ‚und die Schwachen werden zertreten.‘ – Es gibt viele seltsame Aspekte rund um das Massaker von Beslan. Im Wall Street Journal vom Mittwoch stellte der russische Schachweltmeister Garry Kasparow fest, daß sich die Muslimische Welt für den Nordkaukasus kaum interessiert. Worum ging es dann eigentlich in der Terrororgie von Beslan? Laut Kasparow klang Putins Rede ‚für jeden, der unter dem Sowjetregime gelebt hat, auf unangenehme Weise vertraut‘. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2004-02-19: Anmerkungen zum soeben vergangenen President’s Day (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 15: „Vorsehung: Gott, gedacht als Führung für die Menschen, in ihrer Gesamtheit oder als Individuen, einem Ziel entgegen, das Er für die Menschen vor Augen hat, oder als Beschützer von Individuen vor Gefahren kraft Seines Vorauswissens, Seiner liebenden Sorge oder Intervention. – Die Vereinigten Staaten hatten einmal einen Präsidenten namens George W., der manchmal der Dummheit verdächtigt wurde. Es hieß, George W. döste während der Kabinettsversammlungen, las selten die ihm vorgelegten Berichte und schrieb seine Reden nicht selbst. Laut Insidern der Administration war George W. „im allgemeinen eine analphabetische und intellektuell unfähige Null, der in der Öffentlichkeit von seinem Stab unterstützt werden mußte“ (siehe Joseph J. Ellis’s Bericht, The Passionate Sage, S. 69). – Der so beschriebene Präsident war George Washington und nicht George W. Bush. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2003

2003-03-10: Die Verhältnisse in Osteuropa sind nicht, was sie zu sein scheinen – J. R. Nyquist und Jan Malina interviewen den tschechischen Dissidenten & Antikommunisten Petr Cibulka (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 51: „Jan Malina: Herr Cibulka, wie begannen Sie Ihren Kampf gegen den Kommunismus, wann wandten Sie sich gegen das Regime, und wann nahm alles seinen Anfang? – Petr Cibulka: Anfang der sechziger Jahre, als ich 12 Jahre alt war, erkannte ich, daß das kommunistische System eine Lüge war; und seit dieser Zeit begann ich, eine kritische Haltung gegenüber aller kommunistischen Propaganda und „Information“ einzunehmen, die die Kommunisten versuchten uns einzutrichtern. Die sowjetische Besetzung von 1968 spitzte die Dinge bis zu einem Punkt zu, an dem ich anfing, aktiv gegen alle von der kommunistischen Diktatur begangenen Menschenrechtsverletzungen anzugehen. Ich verlegte mich darauf, verbotene Information ans Licht und verbotene Ideen in Umlauf zu bringen. 1976 versuchte ich, mit antikommunistischen Gruppen Kontakt aufzunehmen, was mir auch gelang, und ich begann, mit oppositionellen Strukturen zusammenzuarbeiten. 1978 wurde ich zum ersten Mal inhaftiert, und ich war im Gefängnis, als im Jahr 1989 die theatralische „Demontage“ des Kommunismus sowjetischen Stils begann. Alles zusammengenommen, habe ich fünf Jahre in kommunistischen Gefängnissen verbracht. […]“ (Lesen Sie das vollständige Interview hier!)

2003-01-06: Lateinamerikas Rote Achse (www.financialsense.com) – Übersetzung Nr. 22: „Ein Essay des brasilianischen Philosophen Olavo de Carvalho stellt die Frage, „Was würde Lenin tun, wäre er der Präsident Brasiliens?“ Vielleicht würde er an seinem ersten Amtstag mit Hugo Chávez frühstücken und mit Fidel Castro mittagessen. Das ist nicht, was Carvalhos Essay sagt, aber es ist genau das, was Brasiliens neuer Präsident getan hat. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva benützte seinen ersten Tag im Amt, um die „Achse des Guten“ zu umarmen, eine antiamerikanische Allianz bestehend aus Kuba, Venezuela und Brasilien. Diese von Präsident Chávez von Venezuela so benannte „Achse des Guten“ hat bemerkenswerte Ähnlichkeit mit der „Achse des Bösen“. Beide stehen gegen den U.S.-Imperialismus. Beide sind Feinde des Kapitalismus und der Freien Märkte. Beide sympathisieren mit anti-westlichen Terroristen und Kommunisten. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2002

2002-06-02: Die Hijacker (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 55: „Hijack: 1) to steal (goods in transit) by force; 2) to seize control forcibly of (an aircraft, etc.), esp. to go to a nonscheduled destination. (Webster’s New World Dictionary) – Dt.: Hijacken: 1) Gewaltsamer Diebstahl (von Gütern auf dem Transportweg); 2) Das gewaltsame Erlangen der Kontrolle (über ein Flugzeug, etc.), insbes. mit der Absicht, es zu einer außerplanmäßigen Destination umzuleiten.8. März 1917: Die Februarrevolution beginnt. Es herrschen Krisen, Kriege, Zerstörung und Hunger. – 6. November 1917: Die Oktoberrevolution beginnt. Wie kann das sein, fragen Sie? Wie kann eine Februarrevolution im März beginnen, und eine Oktoberrevolution im November? Es gibt hier kein Mysterium, denn das Land, worum es hier geht, ist Rußland. Seine zwei Revolutionen werden durch den alten und neuen Kalender bezeichnet – durch den alten Orthodoxen [Julianischen] Kalender und den neuen westlichen [Gregorianischen] Kalender. Zwei Revolutionen in einem Jahr: Zuerst die Revolution gegen den Zaren, welche die Provisorische Regierung etabliert; dann die Revolution gegen die Provisorische Regierung, welche die Sowjetregierung etabliert. Was sind die besonderen Umstände? Am 16. April 1917 erreicht Lenin Petrograd in einem „versiegelten Zug“ aus seinem Schweizer Exil kommend. Er wird insgeheim vom [Deutschen] Kaiser finanziell unterstützt. Er organisiert einen Staatsstreich, um die Provisorische Regierung zu stürzen und die Russische Revolution zu hijacken [bzw. an sich zu reißen]. Im Gegenzug für die diskrete deutsche Unterstützung hat Lenin versprochen, Rußland werde einen Frieden zu deutschen Bedingungen schließen. Am 6. November übernehmen Lenin und seine Roten Garden die Kontrolle und führen Rußland in Richtung einer außerplanmäßigen Destination: der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2002-02-20: Nur nicht aufgeben! (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 54: „In Patrick Buchanans neuem Buch, “The Death of the West: How Dying Populations and Immigrant Invasions Imperil Our Country and Civilization” (d.i. ‘Der Tod des Westens: Wie die sterbende Bevölkerung und die Einwandererinvasion unser Land und die Zivilisation in Gefahr bringen’), finden wir ein einfaches pessimistisches Argument. “Die Aufrichtigkeit zwingt einen zuzugeben, daß die Prognose nicht gut steht,” sagt Buchanan, der fragt, ob der Westen den Tod des Christentums überleben kann (was Nietzsche den “Tod Gottes” nannte). “Wenn der Glaube stirbt,” schreibt Buchanan, “was sind dann das Glaubenssystem, das einigende Prinzip und die Quelle moralischer Autorität, die den Westen zusammenhalten?” […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2002-02-13: Die Balkanisierung Amerikas (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 53: „Ich äußerte vor kurzem Zweifel an der Klugheit des Versuchs, immer größere Zahlen nichteuropäischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten aufzunehmen. Eine junge Vertreterin politisch-korrekter Empfindsamkeiten war über meine These empört. Sie dachte, meine Ansichten ähnelten denen Adolf Hitlers. Wie konnte jemand nur so rassistisch und xenophob sein, die Zuwanderung von Nichtweißen in die Vereinigten Staaten blockieren zu wollen? – Ich erklärte ihr, daß wir das Land nicht balkanisieren sollten. Worauf sie fragte, ob die Bedrohung einer Balkanisierung “ein wirkliches Problem” sei. Wäre nicht schließlich der Rassismus ein größeres Problem? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001

2001-12-18: Anmerkungen zu Fragen der Gesamtstrategie (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 24: „Vor kurzem schrieb mir ein deutscher Leser und Forscher, um mich nach Rußlands Bedrohung für Europa zu fragen. Auch wenn ich nun amerikanische Leser langweilen sollte, die nicht wissen, wo Europa liegt, möchte ich einige Beobachtungen anbieten, die für das Verständnis der insgesamten Bedeutung der russisch-chinesischen Allianz hilfreich sein könnten. – Europa ist der Hauptpreis, den Rußland hofft, im Fall eines zukünftigen Weltkrieges zu gewinnen. Gleichwohl fluktuiert die russische Strategie je nachdem, wie sich die Bedingungen ändern. Man muß auch bedenken, daß es zwei unterschiedliche strategische Denkschulen gibt, die seit den späten 1950ern im Kreml Hand in Hand arbeiten. Ich werde eine allgemeine Darstellung dieser beiden Schulen geben. – Wenn man die Aussagen russischer Überläufer sowie die sowjetische Militärliteratur sorgfältig studiert, entsteht der Eindruck, daß die sowjetischen Planer nach der Einsetzung des Breschnew-Komitees (das in den Jahren 1956/57 tagte) einen dialektischen Zugang entwickelten. Dies ist das Komitee, das KGB-General Dmitri Mironow und Marschall Wassili Sokolowski im Versuch zusammenbrachte, nukleare Kriegskonzepte mit Konzepten fortgeschrittener Desinformation und Subversion zu verbinden. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-12-04: Der Grundgedanke von Kommunismus und Liberalismus (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 36: „Richard Pipes von der Harvarduniversität hat ein elegantes, kleines Buch über die Geschichte des Kommunismus geschrieben. Es heißt einfach „Communism: A History“. Pipes leistet darin wunderbare Arbeit, die Geschichte kommunistischen Denkens bis zurück zur Antike ans Tageslicht zu bringen. Die vielleicht faszinierendste Passage im Buch ist da, wo er über den Grundgedanken hinter dem Kommunismus und Liberalismus schreibt. – Der Grundgedanke hat zu tun mit der menschlichen Natur. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-10-16: Aufzeichnungen aus der Unterwelt (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 42: „Der Marxist-Leninist vereint in sich den Terroristen und den Kriminellen. Wenn Sie mir nicht glauben, überdenken Sie die Worte des höchstrangigen Überläufers aus der Hauptverwaltung für Aufklärung des Russischen Generalstabs [d.i. Rußlands Militärgeheimdienst GRU], Oberst Stanislaw Lunew [Autor von Through the Eyes of the Enemy, 1998]. – Vor drei Jahren fragte ich Lunew, ob es auch gute Leute in der ‚früheren‘ kommunistischen Hierarchie Rußlands gäbe. Er sah mich an, als hätte ich eine völlig idiotische Frage gestellt. ‚Diese Leute sind keine menschlichen Wesen,‘ sagte er mit Nachdruck, ‚es sind Verrückte.‘ – Lunew fuhr fort und beschrieb die kommunistische Mentalität: ‚Was ist ein Krimineller? Ein Krimineller ist ein Fehlangepaßter [engl. ‚misfit‘], und Kommunisten sind Fehlangepaßte. Lenin war ein Rechtsanwalt, der keinen einzigen Fall gewinnen konnte; er war ein Fehlangepaßter. Und Stalin war ebenso ein Fehlangepaßter.‘ – Lunew hatte gründlich über diese Frage nachgedacht. Er sah in die Psyche eines Revolutionärs – in die Psyche Lenins, Stalins, Trotzkis und anderer. Allesamt Fehlangepaßte und Kriminelle, sagte er. Nicht ein einziger normaler Mensch in dieser Bande. Es sind Leute, die sich nicht ans normale Leben anpassen können. Und so erschufen sie für sich eine abnormale Situation. Sie erschufen das Sowjetregime. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-09-12: Befindet sich Amerika im Krieg? (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 9: „Für gewöhnlich wählen Präsidenten in Krisenzeiten ihre Worte mit Bedacht. Präsident Bush bezeichnete die Ereignisse von gestern als “kriegerischen Akt.” – Der Präsident sagte, daß die, welche diese Terroristen beherbergen, gleich wie die Terroristen behandelt werden würden. Dies ist eine hochbemerkenswerte und vielsagende Feststellung. Aller Wahrscheinlichkeit nach könnte der Krieg bald beginnen, so er nicht bereits begonnen hat. Nationalstaaten, die Terroristen Aufnahme gewähren, könnten sich an einem gewissen Punkt in der nahen Zukunft mit einem Ultimatum konfrontiert sehen. Entweder sie liefern die Terroristen aus, oder sie riskieren eine Kriegserklärung vonseiten der Vereinigten Staaten. – Wenn die Vereinigten Staaten in einen Kriegsmodus wechseln, ändert sich alles. Die Regeln des globalen Spiels werden auf den Kopf gestellt. Die wirtschaftliche und militärische Macht der größten Demokratie der Welt würde mit einem Mal fokussiert sein auf die Vernichtung von Feinden im Ausland. Wir sprechen von einem Kreuzzug, der durchaus mit dem Angriff auf einige terroristische Organisationen beginnen könnte – Hisbollah, Islamischer Jihad, Osama bin Laden, Hamas -, aber unkontrollierbar eskalieren könnte in einen regelrechten Krieg mit einer ganzen Reihe von Ländern, angefangen mit Syrien und Libyen über den Irak, Iran, Sudan, bis Afghanistan und Pakistan. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-09-11: Angriff auf Amerika (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 8: „Das World Trade Center ist dem Erdboden gleichgemacht, das Pentagon brennt, die Regierung ist evakuiert, der gesamte Luftverkehr liegt am Boden, die Märkte sind paralysiert – das Versagen der U.S.-Geheimdienste und -sicherheitsbehörden muß nun als solches erkannt werden. Das Versagen ist massiv, der feindliche Angriff ist in einem erschreckenden Grad erfolgreich gewesen. An diesem tragischen Tag des Verlusts sind unsere Gedanken und Gebete mit den Opfern und ihren Familien. – Die extreme Verwundbarkeit dieses Landes rührt von einem grundlegenden Mangel an Wachsamkeit gegenüber nationalen Feinden und ihren aggressiven Plänen. Wir sind arrogant und selbstgefällig gewesen. Wir haben zugelassen, daß kriminelle Kräfte unsere Institutionen unterwandern, unsere Beamten korrumpieren, unsere Geheimnisse stehlen und unseren politischen Prozeß mit Geldzuwendungen beeinflussen. Wir haben in puncto Sicherheit nicht rigoros durchgegriffen, wir haben unsere Grenzen nicht gegen Terroristen und andere Infiltratoren geschlossen. Hoffentlich ändert sich das in naher Zukunft; doch habe ich auch jetzt noch das Gefühl, daß die wirklichen Lektionen nicht gelernt worden sind. Wir befinden uns immer noch in einem Geisteszustand, der sich mit halben Maßnahmen zufrieden gibt. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-09-10: Die neuen Totalitaristen (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 32: „Man beobachtet den Vormarsch des Sozialismus und kratzt sich am Kopf. Haben wir die ‚wissenschaftlichen Sozialisten‘ nicht im Kalten Krieg besiegt? Ist der Marxismus-Leninismus nicht seit vielen Jahren diskreditiert? Ist die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken nicht zusammengebrochen? – Warten Sie einen Moment! Wenn all das geschehen ist, aus welcher Quelle strömt dann die heutige Political Correctness? Wie konnten so viele westliche Politiker mit marxistischem Hintergrund – Schröder in Deutschland oder Blair in England – an die Macht kommen? Und wer hat eigentlich all die Linken, verkleidet als Gemäßigte, in die U.S.-Regierung gelassen? – Bedenken Sie weiters die folgenden Fragestellungen: Warum hat Rußland einen Freundschaftsvertrag mit China unterzeichnet? Warum hat sich Rußland in diesem Vertrag dazu verpflichtet, die Vereinigten Staaten anzugreifen, wenn Verbände der U.S.-Navy eingreifen sollten, um eine Invasion oder Blockade Taiwans zu verhindern? – Nicht nur haben sich Rußland und China einander angenähert, sondern viele kommunistische Länder schließen sich gegenwärtig zusammen – China und Vietnam, China und Kuba, China und Nordkorea, Nordkorea und der Kongo, usw. – Wenn man alldies überdenkt, vielleicht ist der Sozialismus nicht zusammengebrochen. Vielleicht hat er nur ein erfrischendes Schläfchen gehalten, einige wenige Opfer ausgerülpst, und erscheint nun mit größerem Appetit denn je. Wir haben die militärischen Aufwärmübungen in Tschetschenien gesehen, die Manöver vor den Küsten Taiwans, die massive nordkoreanische Mobilisierung entlang der entmilitarisierten Zone. Könnte es wahr sein? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-09-06: Die große Täuschung (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 64: „Diejenigen, die Rußland fürchten, werden allzuleicht verspottet. “Die Russen kommen, die Russen kommen!” gibt es auf Video!  Seht es euch an und lacht! Besorgnis über kommunistische Subversion wird ebenfalls verspottet. Man muß sich doch nur daran erinnern, was für ein schlimmer Finger Joseph McCarthy war, so man sich überhaupt erinnert. Um alle verbleibenden Zweifel und Ängste zu zerstreuen, fahren Sie nach Rußland und machen Sie die KGB-Führung mit. Sehen Sie soviele vor sich hin rostende U-Boote und Raketenboote, wie Sie wollen! Sie können sogar rostige Hinweisschilder vor dem russischen ABM-Radar in Sofrino sehen. – Sollten Sie die “National Review” abonniert gehabt haben, als sie noch unter dem Einfluß von Whittaker Chambers und James Burnham stand, so erinnern Sie sich möglicherweise an ein völlig anderes Magazin, verglichen mit dem von heute. Es ist lustig zu sehen, wie Wachsamkeit und ein Gefühl für die Gefahr mit der Zeit in arrogante Selbstgefälligkeit umgewandelt werden können. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-08-30: Das Argument für die Aristokratie (www.worldnetdaily.com) – Übersetzung Nr. 79: „In seinem Buch ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ (1942) offeriert Joseph Schumpeter eine versteckte Werbung für die Aristokratie. Er behauptet, daß der freie Markt und die, die an ihm teilnehmen, ohne die schützende Funktion einer aristokratischen (also: Krieger-) Klasse über kein praktisches Mittel der Verteidigung verfügen. Mit anderen Worten, wenn eine geldorientierte Gesellschaft aristokratische Privilegien und aristokratischen Status abschafft, schafft sie zugleich ihre eigenen ’schützenden Schichten‘ ab. – Die Wahrheit oder Irrigkeit von Schumpeters These ist nicht leicht festzumachen. Doch eine flüchtige Bekanntschaft mit der Geschichte läßt mich vermuten, daß sie ein Quäntchen Wahrheit in sich trägt. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-08-28: Nicht alle Verschwörungstheorien sind gleich geschaffen (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 56: „Manche Behauptungen bzw. Thesen sind so flexibel, daß sie im Kreis gehen: jedes Faktum bestätigt [scheinbar] die Behauptung, aber Fakten, die die Behauptung widerlegen könnten, werden gar nicht erst in Betracht gezogen. Gegen solche Thesen läßt sich unmöglich argumentieren, noch lassen sie sich wissenschaftlich untersuchen, denn ihre Grundlage ist im wesentlichen unangreifbar. – Nehmen wir an, es gibt eine Theorie, die besagt: Alle Schwäne sind weiß. – Der Begründer dieser Theorie ist ein Experte, der 10.000 Schwäne auf fünf Kontinenten untersucht hat. Jeder Schwan, den er gesehen hat, ist weiß. Er schreibt acht Bände, in denen er die weiße Farbe der Schwäne dokumentiert, und konstatiert, dieser Umstand stehe außer Frage. Doch ein anderer Forscher findet schwarze Schwäne in Australien. Als der Begründer der Theorie mit dieser Entdeckung konfrontiert wird, meint er wegwerfend, dies sei „unmöglich“. Die Theorie, daß alle Schwäne weiß sind, sei wohletabliert. Wenn sie schwarz sind, sind sie keine Schwäne. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-08: Falsche Demokratie: Ein Appell für Gerechtigkeit – Brief von Ross Hedvicek, Tschechische Republik, an die Leitung der Central and East European Law Initiative (CEELI) at the American Bar Association, Washington D.C., August 2001 (www.jrnyquist.com) – Übersetzung Nr. 50: „Sehr geehrte Herren, Wie ich erfahren habe, hat die American Bar Association, Central and East European Law Initiative am 4. August 2001 den tschechischen Präsidenten Václav Havel mit dem CEELI-Preis 2001 für seine angeblichen ‚bedeutenden Schritte zur Durchsetzung demokratischer Reformen‘ geehrt. – Ich glaube, daß Präsident Havel irgendeine Auszeichnung für die Durchsetzung demokratischer Reformen zu verleihen, nichts als ein unglückliches Mißverständnis der Fakten in seinem Land ist. – Geben Sie mir bitte einige Minuten, um Ihnen einen anderen Blick auf diesen angeblichen Verkünder der Demokratie nahezubringen, und ziehen Sie einige weitere Informationen in Betracht, die für Sie wahrscheinlich brandneu sind. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Brief hier!)

2001-08-21: „Wilderness of Mirrors“, Teil II (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 49: „Letzte Woche besprach ich, wie ich vor 14 Jahren begann zu vermuten, daß das Sowjetimperium kurz davor stand, zum Zweck der strategischen Täuschung seinen eigenen Zusammenbruch zu orchestrieren. Wie der KGB-Überläufer Anatoli Golizin in seinem 1984 erschienenen Buch „New Lies for Old: The Communist Strategy of Deception and Disinformation“ vorausgesagt hatte, würde die ‚Liberalisierung‘ [im kommunistischen Block] „spektakulär und eindrucksvoll“ sein. Golizin schrieb sogar von einer „Verminderung der Rolle der Kommunistischen Partei; ihr Machtmonopol würde anscheinend beschnitten werden.“ – Laut dem Forscher Mark Riebling machte Golizin [in ‚New Lies for Old‘] 148 „widerlegbare Voraussagen“ über die zukünftigen Veränderungen im sowjetischen Imperium. Mit Stand Ende 1993 waren laut Riebling 139 dieser 148 Voraussagen Golizins erfüllt. Seitdem sind weitere der fehlenden 9 Voraussagen  wahr geworden, womit Golizins Trefferquote über 94% liegt. – Wie ich letzte Woche erläuterte, erschienen mir im Jahr 1984 Golizins Behauptungen über eine sowjetische Langzeitstrategie der Täuschung nicht glaubhaft. Doch im Jahr 1987 fand ich übereinstimmende Aussagen in den Memoiren eines weiteren Ostblocküberläufers – Jan Šejna. Laut Šejna hatten die Kremlstrategen bereits 1967 über einen falschen Zusammenbruch des Warschauer Pakts nachgedacht und diese Planungen auch tschechischen Führungsleuten anvertraut. […]“ (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-08-15: Wiedersehen mit „Wilderness of Mirrors“: Wie ich hierher gelangt bin (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 48: „Vor zwanzig Jahren durchstöberte ich einmal eine Buchhandlung auf der Suche nach etwas Neuem. Wie der Zufall es wollte, stieß ich auf David. C. Martins „Wilderness of Mirrors“. Das Buch handelte von James J. Angleton, dem Leiter der CIA-Spionageabwehr, und einem KGB-Überläufer namens Golizin. – Das Buch schien interessant zu sein. Die Thematik behandelte die Grundlagen des Spionagewesens, globaler Strategie und politischer Führerschaft. Der Titel machte mich neugierig, und so kaufte ich das Buch und las es vom Anfang bis zum Ende. Es war leichter zu lesen, als ich gedacht hatte, bedenkt man die Komplexität des Gegenstands. Martin war offensichtlich höchst kritisch gegenüber Angleton und seinem Lieblings-KGB-Überläufer, Major Anatoli Golizin. Golizin war im Dezember 1961 in den Westen übergelaufen, mit düsteren Nachrichten über an höchster Stelle in CIA und NATO platzierte Sowjetagenten (d.i. Maulwürfe) im Gepäck. – Golizin hatte in der sowjetischen Spionageabwehr gearbeitet. Er hatte sich offenbar eine große Zahl streng geheimer NATO-Dokumente eingeprägt. Wie konnte er mit solchen Dokumenten in Berührung gekommen sein? Um es einfach zu sagen: Der Westen war völlig durchsetzt von Agenten des kommunistischen Blocks. Dies wäre die naheliegende Antwort gewesen, doch war eine solche Antwort politisch nicht akzeptabel.“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-08-09: Kommunisten, die es (vermeintlich) nicht gibt (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 60: „Man denkt, der Kommunismus sei tot, doch wenn man dann einem Kommunisten begegnet und sich in einem Streitgespräch – oder in einem Krieg – mit ihm wiederfindet, fängt man an, die Sache neu zu überdenken. Man beginnt zu erkennen, daß hier etwas lebendig ist auf der anderen Seite – etwas, das auf einen mit religiösem Eifer zukommt. – Heute formiert sich etwas sehr Reales gegen den Kapitalismus und gegen die Freiheit in Südamerika. Eine marxistische Erhebung greift in Kolumbien um sich.  Ignorieren Sie sie, wie Sie möchten – sie ist da, sie ist real. Letzten Monat veröffentlichte Human Rights Watch einen Bericht über die größte kommunistische Guerillagruppierung in Kolumbien, die FARC (die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens). Laut Human Rights Watch reicht die Barbarei der FARC bis zu Angriffen auf medizinisches Personal, der Geiselnahme und Tötung von Zivilisten, der Rekrutierung von Kindern und der Terrorisierung Unbeteiligter. – Was war die Antwort der kommunistischen Rebellen auf diese Vorwürfe? – Die Rebellenführer sagen, ‚bourgeoise‘ Regeln der Kriegführung repräsentierten ‚Eliteninteressen‘, und dies sei genau, wogegen sie kämpften. Dies ist die Antwort Marxistisch-Leninistischer Revolutionäre, die für den Sturz des Kapitalismus kämpfen. Vergessen Sie internationales Recht oder militärische ‚Einsatzregeln‘. Die kommunistische Einsatzregel besteht darin, den Kampf zu gewinnen. Alles andere ist bedeutungslos […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-07-31: Mehrere Schritte hinterdrein … (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 35: „Die Chinesen stehlen all unsere Geheimnisse über Nuklearsprengköpfe aus unseren nationalen Forschungseinrichtungen, die Russen hatten die CIA und das FBI mit Aldrich Ames und Robert Hanssen unterminiert, und Jahre bevor Präsident Bush bereit ist, eine nationale Raketenabwehr bauen zu lassen, präsentieren die Russen einen neuen Raketentyp, der [so gut wie] nicht abgefangen werden kann. – Nimmt irgend jemand davon Notiz? – Es wurde von Bill Gertz von der Washington Times berichtet, daß das russische Militär vor zwei Wochen eine SS-25-Interkontinentalrakete getestet hat, deren Endstufe mit einem Düsentriebwerk ausgestattet ist. Damit wird diese interkontinentale ballistische Rakete während der Mitte ihrer Flugbahn zu einem Hochgeschwindigkeitsmarschflugkörper, der sich mit Mach 5 fortbewegt. Dies wurde auch als „Scramjet“-Technologie bezeichnet. – Für jene, die sich im Tiefschlaf befinden, sei gesagt, daß die Zeit aufzuwachen schon lange vorüber ist. Rußland ist ein Land mit einer militanten Führung, einer strategischen Mentalität und einem erbitterten Minderwertigkeitskomplex […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-07-19: Rußlands Allianz mit China (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 65: „Als im September 1939 der Zweite Weltkrieg begann, offerierte Hitler die folgende Rechtfertigung für seine Aggression: „Danzig war und ist eine deutsche Stadt.“ Um diese Stadt einzunehmen, schloß Hitler einen Pakt mit Rußland. In einer merkwürdigen Wiederholung der Geschichte sind es nun die Chinesen, die sich dieses Teils aus Hitlers Drehbuch bedienen. Chinas Kernslogan ist sogar identisch mit dem Hitlers. Ersetzen Sie nur „Danzig“ mit „Taiwan“ und „Ribbentrop-Molotow-Pakt“ mit „Chinesisch-Russischer Freundschaftsvertrag.“ […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-07-17: Darf ich vorstellen: Die Greenies (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 61: „Sie mögen alte Klamotten, und sie fahren eine Klapperkiste. Sie essen Bio, bezeichnen sich als ‚Buddhisten‘, gehen in die örtliche Episkopale Kirche, und sie haben für Ralph Nader gewählt. Meine Damen und Herren, erlauben Sie mir Ihnen vorzustellen: die Greenies. – Nun, technisch gesehen, sind sie gar nicht Mr. und Mrs. Geht man nach ihren leidenschaftlichen Deklamationen gegen die Ehe, werden sie wohl nie heiraten (denn dies wäre gegen ihre Prinzipien). Und ja, sie erwarten ein Kind. Obwohl der Vater nicht der Vater ist; wenn Sie wissen, was ich meine. – Bei den Grünen Würstchen ist alles entspannt und locker. Konventionelle bürgerliche Moral geht sie nichts an. Sie haben sich weit über altmodische Vorstellungen erhoben und schweben – modischerweise – irgendwo in der oberen Stratosphäre, nahe dem berüchtigten Ozonloch. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, sind diese Leute jenseits irdischer Familiendynamik. Man könnte sagen, sie seien anti-nuklear in mehr als nur einem Sinn des Wortes. – Die Greenies sind in der Tat recht entzückend – auf eine pflanzliche, botanische Art. Ich lerne immer etwas Neues, wenn sie bei mir vorbeischauen. Zum Beispiel bin ich nun voll informiert über die erschreckende Rate, in der die Regenwälder verschwinden; über die Zahl aussterbender Spezies pro Stunde; und über die furchtbare Wahrheit der Globalen Erwärmung. So viele überhitzte Fakten, eins nach dem anderen, haben eine angenehme, aufweichende Wirkung auf das menschliche Gehirn. Eine ganz und gar wohltuende Wirkung, gerade beim Essen. Und ebenso unterhaltsam sind die gelegentlichen Bezüge und Einwürfe in Richtung New Age. Doch vor allem anderen lebt die Konversation der Greenies von einem Thema: Die Menschheit ist schlecht; Tiere und Bäume sind gut. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-07-09: Zu Amerikas Verteidigung (www.worldnetdaily.com) – Übersetzung Nr. 78: „Ich komme mir manchmal ziemlich dumm vor, wenn ich schreibe, um dieses Land zu verteidigen. Was kümmert’s mich? Letzten Donnerstag zitierte ich George Washingtons Abschiedsrede, in der er seine Landsmänner bat, ‚das erste Zutagetreten jeglichen Versuchs, irgendeinen Teil unseres Landes vom Rest zu entfremden oder die heiligen Bande, die nun die verschiedenen Teile verbinden, zu schwächen, mit Empörung zu mißbilligen‘. – Man sollte glauben, ich hätte den Teufel zitiert, solcherart waren die Negativmails, die ich als Antwort erhielt. Nur ein Korrespondent schien mit mir übereinzustimmen. Der Rest war der Meinung, daß Washington zu zitieren einem Scheinargument gleichkomme. Schließlich sind wir kein Land, sondern eine Shopping-Mall von 280 Millionen souveränen Individuen. – Wen kümmert das Land? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-06-19: George und Wolodja (www.sierratimes.com) – Übersetzung Nr. 13: „Heute war ich veranlaßt, eine Vokabel im Wörterbuch nachzuschlagen. Im Versuch, über meine Verwunderung hinwegzukommen, nachdem ich erfahren hatte, daß George W. Bush dem Russischen Präsidenten Wladimir Putin „vertraut“ (engl. „trusts“), machte ich mir Sorgen, mir könnte möglicherweise ein Teil der Bedeutung des Wortes „trust“ (vertrauen) entgangen sein. Also schlug ich bei Webster’s [Dictionary] nach und fand die folgende Defintion: „Assured reliance on the integrity, veracity, justice, friendship, or other sound principle, of a person or thing; confidence; faith; belief“ (dt.: ‘Sich sicher zu verlassen auf die Integrität, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Freundschaft, oder anderen soliden Wert, eines Menschen oder einer Sache; Zuversicht; Treue; Glaube’). – An diesem Punkt muß ich meine Verwirrung eingestehen, denn anders als so viele Kommentatoren habe ich George W. Bushs Intelligenz nie angezweifelt. Nie habe ich ihn als „dumm“ beschimpft. – Nun komme ich mir dumm vor. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-01-22: Der neue und der alte Präsident (www.worldnetdaily.com) – Übersetzung Nr. 70: „Bill Clinton hat das Weiße Haus mit den höchsten Beliebtheitswerten unter allen Präsidenten der jüngeren Vergangenheit verlassen. Diese Beliebtheitswerte spiegeln natürlich eine unwissende Öffentlichkeit und eine korrupte, von Trivialitäten besessene politische Kultur wider. – Während Clinton sagte, was Amerika zum Thema Sex und zur Rassenfrage hören wollte, agierte er auf eine Weise, die unsere Position in der Welt unterminierte. Das Gerede vom “Freihandel”, von homosexuellen Rechten und von ethnischer Harmonie schob jegliche Diskussion über globale Strategie in eine dunkle Ecke. Die bösen Taten des Kolumbus und der Pfadfinder, die Schrecken christlicher Moral und Besorgnis über die Aktienmärkte überragten Sorgen wegen des kommunistischen Chinas, wegen Nordkoreas und Rußlands. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2001-01-08: Rußland schleicht sich heran … (www.worldnetdaily.com) – Übersetzung Nr. 69: „Vor einem Jahrzehnt warnte Andrei Nawrosow (The Coming Order; The Gingerbread Race), daß die Liberalisierung in der Sowjetunion vom KGB unterstützt war. Er machte auch deutlich, daß der KGB nicht die Zahnfee ist. Der russischen Presse, sagte er, wurde mit Absicht gestattet, sich auf das ‚innere Versagen‘ der russischen Wirtschaft zu konzentrieren, die die ganze Zeit seit 1917 schon in einem Zustand des Zusammenbruchs gewesen war, ‚gerade wie die strategische Infrastruktur der Sowjetunion seit 1917 prosperiert hat.‘ Nawrosow schrieb ebenso über den ‚Wissenschafts – und Technologietransfer‘ von West nach Ost. Er sagte, dieser Transfer würde sich ‚in den kommenden Tagen der paneurasischen NEP noch intensivieren, in der der Totalitarismus ein kapitalistisches Gesicht aufsetzt …‘ Er sagte, dieser Prozeß würde Rußlands Überlegenheit ‚unumkehrbar‘ machen, wenn ‚am Ende – in einer Welt nackter und unangreifbarer Gewalt – die Trennlinien zwischen Ost- und Westeuropa ebenso  wie verfassungsrechtliche Garantien bedeutungslos werden würden.‘ […]” – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2000

2000-11-06: Das Ringen um die Seele Amerikas (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 27: „Morgen wird ein Tag der Entscheidung sein. Das Land wird zwischen George W. Bush und Al Gore entscheiden. Doch der ideologische Kampf, der unter der Oberfläche tobt, wird weitergehen. Political Correctness, die im wesentlichen unsere höheren Bildungseinrichtungen gefangen hält und damit für die junge Generation das Haupttor zu beruflichem Erfolg bewacht, wird nicht einfach verschwinden – selbst wenn Bush gewinnt und die Republikaner den Kongreß kontrollieren. – Bush hat eine ganze Menge über die Notwendigkeit einer Erziehungsreform gesprochen; aber alle solche Rhetorik versäumt es, der inneren Bedrohung geradewegs die Stirn zu bieten, und versagt in ihrem Verständnis der tatsächlichen Situation. Die Republikaner, völlig eingenommen von einer Politik, der es um wirtschaftliche Prosperität geht, müssen erst die eigentlichen Gründe für unseren Erziehungsnotstand begreifen – die ideologischer und philosophischer Natur sind und das Anwachsen eines subversiven Credos beinhalten, das unsere eigenen Steuerdollars dazu verwendet, das System, das diese Dollars hervorbringt, zu untergraben. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2000-05-15: Das Trojanische Pferd (www.worldnetdaily.com) – Übersetzung Nr. 68: „Im 13. Jahrhundert v. Chr. belagerte eine griechische Armee die Stadt Troja. Die Belagerung zog sich über zehn Jahre. Schließlich erklärten die Griechen ihre Erschöpfung und Niederlage, bauten ihre Belagerungsbefestigungen ab, gaben ihre Schanzen preis und zogen sich aus dem Konflikt zurück. – Die überglücklichen Trojaner, innerhalb ihrer Mauern in Sicherheit, nahmen den Zusammenbruch der Griechen für bare Münze. Sie klopften einander auf die Schulter ob der guten Arbeit, die sie geleistet hatten, und waren außer sich vor Freude angesichts ihres Siegespreises – eines großen, hölzernen, auf Rädern befestigten Pferdes, das die Griechen zurückgelassen hatten. – Die Trojaner rollten das große Pferd in die Stadt, ohne zu wissen, daß sich im Innern des Pferdes griechische Soldaten befanden. Nach Einbruch der Nacht, als die Trojaner längst betrunken oder eingeschlafen waren, kamen die Griechen aus dem Pferd heraus und öffneten die Stadttore. Unterdessen war die gesamte griechische Armee im Schutz der Dunkelheit insgeheim zurückgekehrt, strömte in die Stadt und metzelte die ahnungslosen Bewohner dahin. – Wahr oder nicht, diese klassische Geschichte trug über lange Zeit zur militärischen Erziehung der Jugend Griechenlands bei. Wieder und wieder erzählt, weitergegeben von Generation zu Generation, offeriert die Geschichte einen grundlegenden Schnellkurs in strategischer Täuschung. Um das Schicksal Trojas abzuwenden, muß ein Führer stets umsichtig und wachsam sein. Er darf niemals einem leicht errungenen Sieg trauen. Er muß Friedensangebote mit äußerster Vorsicht behandeln; denn die Dinge sind nicht immer, was sie zu sein scheinen. Niederlagen können vorgetäuscht, Zusammenbruch kann ein Vorwand, Rückzug ein Manöver sein. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

2000-01-03: Jelzins Rücktritt und der Aufstieg Putins (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 11: „Niemand wußte, welche Überraschungen der Y2K-Jahreswechsel bringen würde. Einige Kommentatoren dachten, es würde erhebliche Störungen geben. Andere sagten, die Störungen würden minimal sein. Als die Welt ins Neue Jahr 2000 wechselte und eine Zeitzone nach der anderen die Zeitmarke überquerte, ereigneten sich keine nennenswerten Katastrophen. Diejenigen, die mit der Abwehr der Y2K-Gefahr betraut waren, von den Joint Chiefs of Staff zu den leitenden Managern von Versorgungsunternehmen, hatten sich mit Wachsamkeit und Verantwortungsbewußtsein vorbereitet. Die Programmfehler wurden behoben, und der Übergang ins Jahr 2000 verlief glatt. Aber es gab doch eine Überraschung. Am Silvestertag trat der Russische Präsident Boris Jelzin von seinem Amt zurück. – Premierminister Wladimir Putin ist nun Rußlands amtierender Präsident. Putin ist auch der aussichtsreichste Kandidat für die Präsidentenwahl im März. Von allem, was an diesem Silvestertag geschehen sein mag, war dies das Ereignis, das die Schlagzeilen weltweit beherrschte. Der Mann, der für Reform und gute Beziehungen mit dem Westen stand, ist zugunsten eines früheren Chefs der Geheimpolizei zurückgetreten. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

1999

1999-10-11: Dunkle Gerüchte aus Rußland (www.worldnetdaily.com) – Übersetzung Nr. 31: „Ein amerikanischer Geschäftsmann in Moskau, der Geschäftsführer von Matrix Technologies, beschrieb jüngst die Verhältnisse in der russischen Hauptstadt. Er sagte, in der Stadt patroullierten massive Polizei- und Armeeverbände. Fahrzeuge würden routinemäßig durchsucht, Ausweispapiere kontrolliert und Bürgerrechte verletzt. Doch die Moskauer Polizei suchte nicht einfach nach Terroristen. Sie suchten auch nach ‚Personen im wehrfähigen Alter‘ und nach Personen mit medizinischer Erfahrung. Diese Leute wurden für eine militärische Ausbildung mitgenommen, als Teil einer ‚allgemeinen Kriegsvorbereitung.‘ – Wir wissen, daß das russische Militär im April dieses Jahres, während der Kosowokrise, begann, seine Truppenstärke auszuweiten. Zu dieser Zeit wurden knapp 170.000 neue Rekruten im Rahmen einer besonderen russischen Einberufung eingezogen. Es gab auch Berichte, wonach zwischen 80.000 und 100.000 Freiwillige rekrutiert wurden, um auf dem Balkan gegen die NATO zu kämpfen. Überall in Rußland, wie auch in anderen früheren Sowjetrepubliken, gab es Gerüchte, denen zufolge Hunderttausenden von Strafgefangenen eine Amnestie offeriert wurde im Austausch für einen Dienst im Militär. Wenn man die Manöver der Marine und der Marineinfanterie während der letzten sechs Monate (besonders im Zusammenhang mit der Mobilmachung der Schwarzmeerflotte) untersucht, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß auch die Reserve der Marine und Marineinfanterie mobilisiert worden sein könnte. – Wir wissen aus russischen Presseberichten, daß Truppen des Innenministeriums [MVD] und des Föderalen Sicherheitsdienstes [FSB] letzten Monat insgeheim mobilisiert wurden. Genaue Zahlen wurden nicht veröffentlicht, obwohl die Gesamtstärke der MVD- und FSB-Reserve wahrscheinlich leicht über 200.000 liegt. – Wofür wir Hinweise haben und was wir in der russischen Presse lesen können, legt großangelegte militärische Vorbereitungen nahe. Diese Vorbereitungen lassen sich nicht mit der Situation in Tschetschenien erklären. Schließlich ist Tschetschenien ein kleines Gebiet und ohne wirkliche Armee oder Luftwaffe. Es sollte klargestellt werden, daß diese russischen Mobilisierungen zu groß sind für den tschetschenischen Kriegsschauplatz. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!) 

1999-06-03: Unsere neuen NATO-Freunde (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 21: „Thomas Friedman schrieb in der New York Times vom 16. März, Clintons „halbherzige Antwort“ auf Chinas Diebstahl von U.S.-Nukleargeheimnissen sei kein Grund für schlaflose Nächte. Laut Friedman sollten wir uns keine Sorgen wegen Chinas nuklearer Aufrüstung machen, weil wir nun neue Alliierte haben, die uns verteidigen werden: Polen, Ungarn und die Tschechische Republik. Diese Länder sind nun in der NATO-Allianz. – Friedman scheint zu erwarten, daß Peking nun erzittert. – Aber bedeutet der NATO-Beitritt Polens und anderer osteuropäischer Staaten, daß diese Länder wirklich auf unserer Seite sind? […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

1999-05-20: Gibt es ein Leben nach dem Atomkrieg? (www.wnd.com) – Übersetzung Nr. 62: „Während ich über die russischen Vorbereitungen für einen Atomkrieg schreibe, erhalte ich einige interessante Antwortpost. Einige Schreiber glauben, ich hätte überhaupt keine Ahnung. Sie argumentieren, ein Nuklearkrieg würde einen “Nuklearen Winter” zur Folge haben und alle würden sterben. Da niemand sterben wolle, wolle auch niemand jemals einen Nuklearkrieg vom Zaun brechen (und niemand würde jemals ernsthaft Vorbereitungen für einen solchen Krieg treffen). Andere meinen, ich sei mir nicht der weltzerstörenden Auswirkungen der radioaktiven Strahlung bewußt. – Ich antworte diesen Korrespondenten mit Geduld, daß ein Nuklearkrieg nicht das Ende der Welt bedeuten würde. Ich verweise sodann auf Studien, die zeigen, daß der “Nukleare Winter” keine wissenschaftliche Grundlage hat, daß der aus einem Nuklearkrieg resultierende Fallout keineswegs alles Leben auf der Erde auslöschen würde. Doch lassen sich, überraschenderweise, die wenigsten überzeugen. Sie hängen lieber apokalyptischen Mythen an, wie sie von Pop-Wissenschaftlern, Filmproduzenten und Journalisten in die Welt gesetzt worden sind. Wenn Dr. Carl Sagan einmal gesagt hat, daß auf einen Atomkrieg ein “Nuklearer Winter” folgen würde, dann muß dies einfach der Wahrheit entsprechen. Wenn in einem Film die radioaktive Strahlung die Menschheit ausradiert, dann ist dies wohl, was wir im wirklichen Leben zu erwarten haben. […]“ – (Lesen Sie den vollständigen Artikel hier!)

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